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Schnelles Rennen in Falkensee

Illustres Starterfeld von 33 Teams beim 3. Stundenpaarlauf des SV Falkensee-Finkenkrug Schnelles Rennen in Falkensee

Geher Nils Brembach, der vor eineinhalb Wochen bei den Weltmeisterschaften in Peking gestartet war, gehörte zu den Teilnehmern des 3. Stundenpaarlaufs in Falkensee. Zusammen mit Ronald Fink belegte er mit 17 550 Metern Rang zwei hinter den Falkenseern Sascha Regorius und Markus Cyranek, die mit 18 320 Metern eine neue Bestleistung aufstellten.

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Das Gedränge war groß am Start des 3. Stundenpaarlaufs des SV Falkensee-Finkenkrug.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Es sah zunächst nicht gut aus für die dritte Auflage des Stundenpaarlaufs des SV Falkensee-Finkenkrug. Rund eine Stunde vor dem Start begann es am vergangenen Dienstagabend in der Gartenstadt stark zu regnen. Im Sozialgebäude des Sportparks an der Rosenstraße drängten sich die jungen und älteren Läufer im Trockenen und stellten sich auf 60 Minuten Wettkampf mit viel Nässe von oben ein. Doch Wettergott Petrus muss an diesem Tag ein Leichtathletik-Fans gewesen sein. Kurz vor dem Start machte er die Schleusen zu und bescherte den Stundenläufern zudem eine angenehme Temperatur für ihre schweißtreibende sportliche Betätigung.

Elke Weisener vom Lauftreff Nauen-Falkensee, seit einigen Jahren schon Cheforganisatorin der Stundenpaarlaufs zunächst in Nauen und seit 2013 in Falkensee, war sowieso schon aus dem Häuschen. „Mit so vielen Leuten hatte ich gar nicht gerechnet. Das wird wohl ein neuer Teilnehmerrekord“, freute sie sich schon vor dem Start. Damit hatte sie allerdings nicht ganz recht. Wenige Minuten nach 19 Uhr begaben sich 33 Paare, also 66 Läufer, auf der blauen Tartanbahn auf die für sie noch unbekannte Distanz. Zwei Jahre zuvor beim Lauf anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums des SV Falkensee-Finkenkrug waren es 37 Paare.

Auf alle Fälle hatte sich aber wieder ein illustres Starterfeld im Falkenseer Sportpark zusammenfunden. So war als Überraschungsgast Nils Brembach mit dabei. Der Geher vom SC Potsdam, der einst beim TSV Falkensee mit der Leichtathletik begann, hatte erst eineinhalb Wochen zuvor an den Weltmeisterschaften in Peking teilgenommen, und war dort im 20-Kilometer-Wettbewerb auf Platz 35 gekommen. Seine Mutter Susann Liebig-Brembach bildete ein Team zusammen mit Barbara Richstein, der Landtagsabgeordneten und Falkenseer Bürgermeisterkandidatin der CDU, die sich mit dem Laufen für ihren Politiker-Job fit hält. Im Teilnehmerfeld zu finden waren auch Zehnkämpfer Niklas Fink vom TSV Falkensee, der erst kürzlich nach überstandener Verletzung ein beachtliches Comeback gegeben hatte, und Alexander Rust, der in zwei Wochen am 19. September die zweite Auflage der Nauener Meile organisiert. Ältester Starter war mit 75 Jahren Otto Luhn, dem zusammen mit Erika Sandow mit 9999 Metern am Ende gerade einmal ein Meter an der 10-Kilometer-Marke fehlte.

Alle Teams legten von Beginn an ein hohes Tempo vor und fast alle hielten dies bis zum Ende durch. Souveräne Siger wurden Sascha Regorius und Markus Cyranek, die mit starken 18 320 Metern eine neue Bestleistung aufstellten, vor Nils Brembach mit seinem Partner Ronald Fink (17 550 Meter/alle Falkensee) und den Nauenern Nicolas Kirsch/Constantin Rust (16 716 Meter). Mit beeindrucken Leistungen warteten die jüngsten Mädchenteams auf, in denen beide Läuferinnen zusammen zwischen 19 und 29 Jahre alt waren. Dort lagen Carolina Hammerich und Valeska Völkert vom TSV Falkensee mit 13 160 Metern, Antonia Herbst und Marieke Müller aus Nauen (12 840 Meter) sowie Zoe und Lea Tschatschanidse aus Falkensee (12 775 Meter) am Ende nur wenige Meter hinter Susann Liebig Brembach und Barbara Richstein (13 175 Meter).

Von Axel Eifert

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