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Schwierige Bedingungen beim 25. Herbstpokal der Segler

Rathenower Wassersportverein Segeln lud zur Ranglistenregatta Schwierige Bedingungen beim 25. Herbstpokal der Segler

Die Segler auf dem Hohennauener See hatten mit böigen Winden zu kämpfen. Einige Boote kenterten gar, glücklicherweise verletzte sich niemand schwerer.

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Böige Winde machten den O-Jollen beim 25. Herbstpokal der Segler schwer zu schaffen.

Quelle: Foto: privat

Semlin. Passend zum meteorologischen Herbstanfang fand auch der Herbstpokal der O-Jollen in Semlin bei kräftigem Wind und kühlen Temperaturen statt. Zum 25. Mal veranstaltete der Rathenower Wassersportverein Segeln die Ranglistenregatta, die sich fest im Veranstaltungskalender der O-Jollensegler etabliert hat.

Am Sonnabend gingen bei Windstärke fünf zwanzig Boote an den Start, des von Wettfahrtleiter Andreas Niemann gelegten Kurses. Die Ziellinie konnten aber nur noch 13 O-Jollen überqueren. Der böige Wind führte zu mehreren Kenterungen und an einigen Booten entstanden - dem Wetter geschuldet - auch kleinere Schäden. Die erste Wettfahrt konnte Göran Freise (Wassersportverein Buckau-Fermersleben) souverän vor Sebastian Sturm und Stephan Dunke (beide Rathenower Segler-Club) gewinnen. In der folgenden zweiten Wettfahrt schrumpfte das Teilnehmerfeld erneut zusammen. Von nun noch zwölf gestarteten Booten gingen bei Wind der Stärke sechs nur noch acht O-Jollen über die Ziellinie. In Folge des starken Windes gab es bei den Seglern auch zwei Verletzungen, die eine ärztliche Untersuchung und einen kurzen Krankenhausaufenthalt zur Folge hatten, aber glücklicherweise glimpflich für die Segler ausgingen.

Auf dem Wasser konnte sich erneut Göran Freise vor Sebastian Sturm durchsetzen. Auf dem dritten Platz segelte Falko Hinneburg vom Rathenower Wassersportverein. Im Anschluss an die beiden Wettfahrten gab es für alle Teilnehmer und Mitgereiste Kaffee und Kuchen. Der Sonnabend klang gesellig beim gemeinsamen Abendessen und Musik im Bootsschuppen aus. Am Sonntag sollten erneut zwei Wettfahrten gesegelt werden. Aufgrund von Schäden und dem abermals starken Wind dezimierte sich das Regattafeld der O-Jollen, die Spannung blieb jedoch bestehen. Nachdem Sebastian Sturm die dritte Wettfahrt knapp vor Göran Freise für sich entscheiden konnte, war der Ausgang der Regatta wieder offen. Vorjahressieger Göran Freise konnte jedoch die letzte Wettfahrt gewinnen und darf erneut den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Der zweite Platz ging an Sebastian Sturm vor Stephan Dunke und Falko Hinneburg. Die Top fünf komplettierte Martin Pirner von der Seglergemeinschaft Schwielochsee. Bei der Siegerehrung gab es für jeden Teilnehmer ein Erinnerungsgeschenk und für die besten Segler Präsente. Die Preise wurden von der Rathenower Feinguss GmbH und der Ohst Medizintechnik AG gesponsert. Abschließend gilt ein besonderer Dank der Wettfahrtleitung, den Schiedsrichtern und den vielen Helfern an Land.

Von Jonas Schmidt

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