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Stefan Köpke zum Abschied „Man of the match“

SG Westhavelland- Handball Stefan Köpke zum Abschied „Man of the match“

Die SG Westhavelland unterliegt zum Abschluss einer tollen Landesliga-Saison dem HSV Wildau II denkbar knapp mit 24:25. Der Stolz überwog dennoch der Enttäuschung. Ein Termin steht zum Abschluss noch an.

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Stefan Köpke machte zum Abschluss seiner Handball-Karriere noch einmal ein starkes Spiel.

Quelle: Marcus Alert

Premnitz. Zum letzten Mal in dieser Saison spielte die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag in Premnitz. Zum Abschluss einer erfolgreichen Landesliga-Saison, in der die SG bereits vor dem Spiel als Tabellenzweiter feststand, wollte sich Kevin Melzer mit seiner Mannschaft ordentlich vom Westhavelländer Publikum verabschieden. Mit der 2. Mannschaft des HSV Wildau 1950 stand ein Team auf dem Parkett, für das es in diesem Spiel noch um alles ging. Wildau konnte mit einem Sieg noch den Abstieg vermeiden und trat bereits in der Erwärmung entsprechend motiviert auf. Mit voller Truppe starteten die Gäste gegen neun Mann auf Seiten der SG in diese Partie. Am Ende gewannen die Gäste mit 25:24.

Vor dem Spiel übernahm SG-Vorstand Heiko Timme das Wort und verabschiedete zwei langjährige Spieler. Mit Fabian Wilke und Stefan Köpke verliert die erste Männermannschaft nicht nur zwei erfahrene Spieler, sondern auch zwei Leistungsträger, die immer wieder Spiele mitentschieden haben.

Von Beginn an wurde deutlich, wie die Rollen verteilt waren. Wildau brachte die Motivation auf die Platte und übernahm das Zepter. Die SG spielte mit, ohne jedoch dabei über sich hinauszuwachsen. Die frühe Auszeit von Trainer Kevin Melzer sollte daran nicht viel ändern. Allerdings darf man den neun SG-Akteuren nicht unterstellen, nicht alles gegeben zu haben. Sie kämpften, blieben im Spiel, spielten aber verständlicherweise nur mit 95, während Wildau mit 110 Prozent aufspielte. Bis zur Halbzeit blieb alles offen, Wildau führte mit 16:14.

Die Forderungen von Kevin Melzer in der Kabine waren klar. Seine Spieler sollten noch einmal alles geben, um die Saison versöhnlich abzuschließen. Doch das Spiel lief weiter, wie in der 1. Halbzeit. Eine gute Wildauer Truppe übernahm die Verantwortung und verteidigte die Zwei-Tore-Führung. Doch um die 40. Minute herum schwächelten die Gäste etwas, was die SG zu einem 4:0-Lauf brachte. Plötzlich führte die SG mit zwei Toren und verteidigte diese bis zur 52. Minute (24:22). Doch dann spielte man etwas überstürzt und nahm sich schlechte Würfe. Fakt ist, in den letzten acht Minuten gelang kein Tor mehr. Wildau erzielte dagegen drei und gewann so mit 25:24.

Sicher könnte man der SG nun Vorwürfe machen, ein schlechtes Spiel abgeliefert zu haben. Doch Kevin Melzer nahm ein wenig den Druck raus. „Wir haben heute verdient verloren, bereits in der Erwärmung war zu sehen, dass wir nicht genug Spannung aufbauen konnten. Wildau war hochmotiviert. Im Gegensatz zu uns ging es für die Gäste noch um sehr viel.“ Der Coach kürte Stefan Köpke, der mit elf Toren bester Torschütze war, zum „Man oft the match“.

Von Mirko Schulz

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