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Trotz letztem Platz nicht enttäuscht

Handball: Sommerturnier der Frauen in Falkensee Trotz letztem Platz nicht enttäuscht

Die Handball-Frauen des Sachsen-Anhalt-Ligisten Dessau-Roßlauer HV haben am vergangenen Sonnabend das gut besetzte Sommerturnier in Falkensee vor ProSport 24 Berlin und dem SV Berliner VB 49 gewonnen. Die Gastgeberinnen vom HSV Falkensee wurden zwar nur Fünfte, konnten sich aber im Turnierverlauf deutlich steigern.

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Szene aus dem Spiel der Frauen des HSV Falkensee (in Rot) gegen den SV BVB 49 (13:19).


Falkensee. Die Handball-Frauen des Dessau-Roßlauer HV gewannen am Sonnabend das sehr gut besetzte Sommerturnier des HSV Falkensee. In einem echten Finale der beiden noch ungeschlagenen Mannschaften setzte sich das Team, das in der vorigen Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga den zweiten Tabellenplatz belegt hatte, mit 12:10 gegen ProSport 24 Berlin, das mit einer gemischten Truppe aus erster und zweiter Mannschaft (Oberliga Ostsee-Spree und Berliner Verbandsliga) angetreten war und somit Zweiter wurde.

Rang drei ging an den SV Berliner VB 49 aus der Berliner Verbandsliga vor dem Ostsee-Spree-Ligisten VfV Spandau und den in der Brandenburgliga spielenden Gastgeberinnen vom HSV Falkensee. Diese drei Teams waren am Ende punktgleich (alle 2:6), so dass die Tordifferenz über die Platzierung entscheiden musste.

Wegen Urlaub und Krankheit konnte die HSV-Mannschaft von Trainer Helmut „Enno“ Röder nicht mit allen Spielerinnen antreten. Aus diesem Grund wurden zwei A-Jugendspielerinnen in das Frauenteam integriert. „Sie haben ihre Sache gut gemacht. Angelique Voigt warf in unserem letzten Spiel gegen den VfV Spandau, das wir mit 17:15 gewannen, drei Tore“, lobte Coach Röder. Die Hauptursache für den letzten Platz sah er ganz klar darin, dass seine Mannschaft bisher viel im Grundlagenbereich trainiert hat (Läufe um den Falkenhagener See, Trainingseinheiten im Kraftraum), während die Gegnerinnen bereits viel spezielles Handball-Training absolviert haben. „Das uns das noch fehlt, hat man deutlich an der spielerischen Leistung im Turnierverlauf gesehen“, so HSV-Coach Röder. Seien die ersten beiden Spiele noch schwach gewesen (14:19 gegen ProSport 24 und 13:19 gegen SV BVB 49), so steigerte sich das Falkenseer Team danach. „Gegen Dessau führten wir bis in die zweite Halbzeit, ehe wir in der Schlussphase noch mit 13:16 verloren – und gewannen das letzte Spiel gegen Spandau. Vier neue Spielerinnen bekamen mehr oder weniger Einsatzzeiten, so dass dieses Turnier trotz des letzten Platzes sehr sinnvoll war“, meinte Helmut „Enno“ Röder.

Das Turnier sei seitens des HSV-Vorstands gut vorbereitet worden, so dass es reibungslos über die Bühne gehen konnte. Dank der weiblichen Jugend B des Vereins war auch für das leibliche Wohl der Aktiven und Zuschauer gesorgt. „Leider waren nur sehr wenige Zuschauer da. Das ist besonders schade, da das Spielniveau der teilnehmenden Mannschaften recht hoch war“, sagte Röder.

Von Axel Eifert

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