Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Turbine Falkensee kegelt jetzt in Spandau

Alte Bahn im „Bayerischen Hof“ für Spielbetrieb nicht mehr zugelassen Turbine Falkensee kegelt jetzt in Spandau

Die alte Kegelbahn im Hotel „Bayerischer Hof“, Heimstätte für des SV Turbine Falkensee, ist aus technischen Gründen nicht mehr für den Wettkampfbetrieb zugelassen worden. Auf der Suche nach einer neuen Heimat sind die Falkenseer in Spandau fündig geworden. Im Klubhaus in der Westerwaldstraße tragen die Turbine-Kegler nun Training und Wettkämpfe aus.

Voriger Artikel
Fußballverein trauert um getöteten Mitspieler
Nächster Artikel
Falkenseer Frauen eine Runde weiter

In Spandau hat der SV Turbine Falkensee eine neue Trainings- und Wettkampfstätte gefunden.

Quelle: FOTO: Verein

Falkensee/Spandau. Bislang waren die Kegler vom SV Turbine Falkensee auf der Bahnanlage im „Bayerischen Hof“ zu Hause. Allerdings wurde die dortige Bahn aus technischen Gründen nicht mehr für den Wettkampfbetrieb zugelassen. Auf der Suche nach einer neuen Heimstatt wurden die Turbine-Sportler neben den Bahnen in Brieselang und Elstal auch in Spandau fündig. Im dortigen Klubhaus in der Westerwaldstraße 13 konnte zusammen mit dem Betreiber Kniff e.V. die Vier-Bahnen-Anlage aufgearbeitet und erfolgreich zur Wettkampfabnahme vorgestellt werden. Somit hat der Verein im Berliner Nachbarbezirk eine neue Trainings- und Wettkampfbahn gefunden.

„Wir trainieren wie bisher an jedem Freitag ab 17 Uhr und nehmen auch weiterhin mit zwei Mannschaften am Wettkampfbetrieb im Landkreis teil“, sagte Andreas Gaber, 1. Vorsitzender von Turbine Falkensee. Das erste Herren-Team des Vereins startet am kommenden Dienstag in Brieselang in der 2. Kreisliga (Staffel 2) in die neue Saison. Die zweite Turbine-Vertretung tritt zwei Tage später in der Staffel 1 der 2. Kreisliga in Rathenow an.

„Wir sind froh, die Trainings- und Wettkampfmöglichkeit in Spandau gefunden zu haben. Gleichzeitig bleibt natürlich die Hoffnung, als Falkenseer Verein in absehbarer Zeit auch wieder in Falkensee eine wettkampftaugliche Kegelbahn bespielen zu können“, sagte Andreas Gaber. Die Hoffnungen der Turbine-Kegler liegen dabei im Bau eines Hallenbades in der Gartenstadt. „Ein Hallenbad mit integrierter Kegelbahn würde zu einer Aufwertung eines solchen Standortkonzeptes führen“, so Gaber.

Mit seinem aktuellen Projekt will der SV Turbine Falkensee, in dem 23 Keglerinnen und Kegler aktiv organisiert sind, die Jugendarbeit im Verein aktivieren. „Wir wollen mit einer Schule in Falkensee einen Kooperation aufbauen, die den Kegelsport wieder über Generationen hinweg in der Stadt verankert“, sagte der Vereinsvorsitzende. Mit der Kegelbahn in Spandau seien gute technische Voraussetzungen geschaffen.

Zudem gebe es im Verein Sportfreunde, die sich der Jugendarbeit widmen wollen. Wer Interesse hat, dieses Projekt zusammen mit dem Verein mit Leben zu erfüllen, kann sich beim Vorstand des Vereins melden.

Mitglieder des SV Turbine Falkensee sind in diesen Tagen wieder mit der mobilen Kegelbahn in der Stadt und der Region unterwegs. An diesem Sonntag wird darauf bei einem Stadtteilfest in Spandau gekegelt, im Oktober sind weitere Termine in Falkensee geplant.

Von Axel Eifert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.