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Zehn starke Minuten bringen die Entscheidung

SG Westhavelland – Handball Zehn starke Minuten bringen die Entscheidung

Eine souveräne Leistung brachte den Landesliga-Handballern der SG Westhavelland einen sicheren Derbysieg gegen den BSRK. Über die kompletten 60 Minuten war die SG das bessere Team. Trainer Kevin Melzer hatte zwar nur ein kleines Team zur Verfügung, löste das aber clever.

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Stefan Köpke (M.) hatte mit acht Treffern entscheidenden Anteil am Derbysieg in Brandenburg.

Quelle: Marcus Alert

Brandenburg/H. Die Landesliga-Handballer der SG Westhavelland haben das Derby beim Branderburger SRK deutlich mit 30:22 für sich entschieden. Einen Spieltag vor dem Saisonende hat die SG damit den 2. Platz sicher.

Lediglich mit einem Wechselspieler mussten die Gäste bei den heimstarken Brandenburgern antreten. Rene Nicpon kam deshalb vorwiegend in der Abwehr zum Einsatz. „Wir haben konsequent zwischen Abwehr und Angriff gewechselt, auch um allen Spielern kleinere Pausen zu gönnen“, erklärt SG-Trainer Kevin Melzer. Sein Team war von Beginn an hoch konzentriert, im Angriff war gerade Daniel Zarbock in der Anfangsphase kaum zu halten und hatte mit vier Toren erheblichen Anteil an der 8:4-Führung (12.). In der Folge pegelte sich der Vorsprung bei dieser Höhe ein. Brandenburg biss sich an der guten Westhavelländer Deckung immer wieder die Zähne aus. „Der Gegner war uns körperlich klar überlegen, aber spielerisch waren sie limitiert“, schätzt Kevin Melzer ein. Kurz vor der Halbzeit konnte der BSRK dann doch auf zwei Tore verkürzen. Es hätte sogar noch enger sein können, SG-Keeper Fabian Wilke parierte aber zwei Strafwürfe. Dementsprechend ging die SG mit einer 15:12-Führung in die Pause. Vor allem Stefan Köpke hatte zum Ende der ersten Hälfte für die Halbzeitführung gesorgt. „In der Halbzeit habe ich den Jungs gesagt, dass wir mit unseren Kräften haushalten müssen. Aber wenn sich die Chance ergibt auch Tempo gemacht werden soll“, so der SG-Trainer.

Und seine Mannschaft hatte ihm offenbar gut zugehört. Zehn Minuten brauchte die SG um das Spiel zu entscheiden. Bis auf 23:15 hatten sich die Westhavelländer abgesetzt. „Das waren bärenstarke Minuten von uns. Wir haben ihren flinken Mittelmann besser in den Griff bekommen, wodurch wir sie immer wieder zu Ballverlusten zwangen“, schätzt Kevin Melzer ein. Die SG machte aber nicht den Fehler nun einen Gang zurück zu schalten. Ob im Positionsangriff oder über schnelle Gegenzüge, die Gäste kamen immer wieder zu leichten Toren. Da hinter einer starken Abwehr auch Wilke ordentlich hielt, konnte sich die SG beim 28:18 durch Dohrn erstmals auf zehn Tore absetzen. „Wir haben das hinten raus gut gemacht. Das Spiel war früh entschieden und wir haben den Gegner auch nicht mehr aufkommen lassen“, so ein zufriedener Kevin Melzer, der mit seinem Team letztlich einen 30:22-Sieg feiern konnte. „Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Meine Mannschaft hat den Gegner von Anfang an ernst genommen und somit verdient gewonnen. Nun wollen wir im letzten Heimspiel natürlich noch einmal alles reinlegen und gewinnen“, so Kevin Melzer.

Von Christoph Laak

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