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Zehnkämpfer Niklas Fink meldet sich zurück

Nach langer Verletzungspause erzielt der Falkenseer in Spandau fünf persönliche Bestleistungen Zehnkämpfer Niklas Fink meldet sich zurück

Mehrere Monate konnte Zehnkämpfer Niklas Fink vom TSV Falkensee wegen einer Knieverletzung keinen Wettkampf bestreiten. Jetzt meldete er sich beim Jedermann-Zehnkampf in Spandau zurück und überraschte mit fünf persönlichen Bestleistungen sowie 6533 Punkten, mit denen er die Norm für die deutsche Hallenmeisterschaft erfüllte.

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Niklas Fink

Spandau/Falkensee. Zehnkämpfer Niklas Fink vom TSV Falkensee hat nach längerer Pause wieder ein sportliches Lebenszeichen von sich gegeben. Nach einer Verletzung der Patellasehne im linken Knie im März dieses Jahres konnte bis Mai so gut wie gar nicht trainieren. Und danach ging für ihn auch nichts mit Springen oder anderen Sachen, die das Knie belasteten. Ruhe und Schonung hatte der Arzt Niklas Fink verschrieben.

Der Falkenseer absolviert alle Sprungdisziplinen mit dem linken Bein. Deshalb hat er im Training versucht, wenigstens den Weitsprung auf das linke Bein umzustellen. Was sich als nicht so einfach erwies und die schlechten weiten erklärt, die er auf diese Art und Weise erzielte.

Einen begonnenen Zehnkampf Anfang Juli in Berlin-Hohenschönhausen musste Niklas Fink nach dem Hochsprung abbrechen. Zu den norddeutschen Meisterschaften nach Hamburg ist er gar nicht erst gefahren. Somit konnte der Falkenseer auch nicht die Qualifikationsnorm für die deutschen Meisterschaften erfüllen.

Um wenigstens für die bevorstehende Wintersaison die Norm für die deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften zu erreichen, startete Niklas Fink jetzt beim Jedermann-Zehnkampf in Spandau gestartet. Dort erfolgt die Wertung immer entsprechend den international geforderten Standards. Und was der Falkenseer dort für einen Zehnkampf hingelegt hat, war fast unglaublich. Ohne richtiges Training erzielte er fünf persönliche Bestleistungen – 16,10 Sekunden über 110 Meter Hürden, 12,45 Meter im Kugelstoßen, 4,00 Meter im Stabhochsprung, 51,58 Meter im Speerwerfen und 4:40,07 Minuten über 1500 Meter.

Dazu kam Niklas Fink auf 11,72 Sekunden über 100 Meter, 6,32 Meter im Weitsprung, 34,50 Meter im Diskuswerfen, 1,82 Meter im Hochsprung und 52,43 Sekunden über 400 Meter. Das waren summa summarum 6533 Punkte. Damit übertraf er ziemlich locker die geforderte Norm von 6100 Punkte für die deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften der männlichen Altersklasse U20 und erfüllte die Bedingungen für den D-Kader-Status. Mit dem Ergebnis wäre Niklas Fink vor zwei Wochen bei der Zehnkampf-DM in Heidenheim Sechster geworden.

Somit hat die Saison für Niklas Fink doch noch einen versöhnlichen Abschluss gefunden. Er wird noch bei einem Wettkampf im Löwenberg an der Start gehen und sich dann mit seinem Trainer und Vater Ronald Fink auf die Hallensaison vorbereiten.

Von Axel Eifert

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