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Kleines Turnfest in der neuen Stadthalle

Hochklassiger Sport beim 46. Falkenseer Sommer Kleines Turnfest in der neuen Stadthalle

Der „Falkenseer Sommer“ stand auch bei seiner bereits 46. Auflage am vergangenen Wochenende wieder für hervorragenden Turnsport. Erstmals fand der Traditionswettkampf in der neuen Stadthalle statt und die letztlich 237 Teilnehmer in 49 Mannschaften fühlten sich dort sichtlich wohl. Besonders erfolgreich schnitten die Mädchen vom Chemnitzer PSV ab.

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Die Falkenseerin Cindy Meintzer turnte im Spitzenpokal am Stufenbarren und Schwebebalken.

Quelle: Stefan Liebelt

Falkensee, Falkensee.
Der „Falkenseer Sommer“ stand auch bei der bereits 46. Auflage am Wochenende wieder für herausragenden Turnsport. Erstmals fand der Traditionswettkampf in neuen Stadthalle statt und die letztlich 237 Teilnehmer in 49 Mannschaften fühlten sich dort sichtlich wohl. Die Veranstalter vom TSV Falkensee vollbrachten eine organisatorische Meisterleistung. Die neue Wettkampfstätte war so aufgebaut, dass gleichzeitig an elf Geräten geturnt werden konnte. „Da weiß man manchmal gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll“, sagte nicht nur ein Zuschauer, der aber wie die anderen Besucher das Geschehen gespannt verfolgte.

Trotz der relativ großen Anzahl der Teilnehmer litt das sportliche Niveau nicht darunter. In allen sechs Pokalklassen zeigten die Turner sehr gute Leistungen. Natürlich waren die absoluten Spitzenübungen im Superpokal der jungen Männer und wie der Name es schon sagt im Spitzenpokal der weiblichen Jugend und der Frauen zu sehen. Dort sorgten insbesondere die männlichen Turner vom TuS Leopoldshöhe sowie die weiblichen Starter vom Chemnitzer PSV, dem TuS Chemnitz Altendorf, dem TV Braubach, aber auch vom gastgebenden TSV Falkensee für die Higfhlights.

Zwei Mannschaftssiege gingen an den Chemnitzer PSV, der im Einzelmehrkampf gleich fünf erste Plätze erzielte – im Kleinen Pokal der Mädchen gab es zwei punktgleiche Gewinnerinnen. Sehr erfreulich waren die zwei Erfolge für die Jungs vom TSV Falkensee, wobei sich Alrik Stüwert in der Leistungsklasse 3 des Superpokals und Maximilian Jeschke in der Leistungsklasse 4 dieser Kategorie die Goldmedaillen sicherten. „Ich bin mit den Leistungen der Jungen sehr zufrieden. Auch die, die noch nicht so lange turnen, haben ihre Sache sehr gut gemacht“, sagte TSV-Trainer Carsten Klinke.

Im Spitzenpokal der weiblichen Jugend und der Frauen mischte Leonie Schipke vom TSV Falkensee in der Spitzengruppe mit und landete am Ende auf dem dritten Platz. Bei den Platzierungen der anderen Turnerinnen des gastgebenden Vereins im Spitzenpokal muss beachtet werden,dass sie an einem oder zwei Geräten weniger an den Start gingen. Das war auch bei den Falkenseer Mannschaften in anderen weiblichen Pokalklassen und bei den Jungen der Fall.

In den Mannschaftswettbewerben schafften die Jungs vom TSV Falkensee I jeweils den Sprung auf das Treppchen. Im Superpokal wurden sie Zweiter hinter dem TuS Leopoldshöhe, im Großen Pokal kam das erste Team der Gastgeber auf Platz drei. Bei den Mädchen und Frauen war die Konkurrenz etwas größer. So waren der vierte Platz der Falkenseerinnen im Großen Pokal und Rang fünf im Spitzenpokal die besten Ergebnisse.

Beim 46. Falkenseer Sommer gab es auch ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. So startete die ehemalige TSV-Turnerin und -Trainerin Annette Seckler, die in Regensburg studiert, mit dem Team des TV Passau im Superpokal und belegte dort den fünften Platz.

Erstmals wurde der Falkenseer Sommer im Livestream auf der Internetseite des TSV Falkensee übertragen. So gab es ein Anruf aus Wien von der ehemaligen TSV-Turnfamilie Busch, die sich freute, den Wettkampf zu Hause live verfolgen zu können.

Die Premiere in der neuen Veranstaltungsstätte zeigte, dass sich die neue Falkenseer Stadthalle für Turnwettkämpfe sehr gut eignet. TSV-Chefin Birgit Faber, die ja auch Präsidentin des Märkischen Turnerbunds Brandenburg ist, kann sich vorstellen, dass in Zukunft dort auch Bundesliga-Wettkämpfe oder große nationale Ausscheidungen im Gerätturnen stattfinden.

Von Axel Eifert

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