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Fahren mit Begrenzung

Kreissporbund Fahren mit Begrenzung

Beim 32. Mal mussten die Organisatoren an der Triathlon-Radstrecke die Geschwindigkeit begrenzen

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An der ersten Wende hatten sich nach 750 Metern die Favoriten bereits vom übrigen Feld abgesetzt.

Quelle: : Dirk Becker

Neuruppin. Ganze Familienverbände waren am Samstag zum Jahnbad gepilgert, um einerseits am 35. Triathlon des Kreissportbundes (KSB) aktiv teilzunehmen, oder sich vom Anhang feiern zu lassen.

„Wir haben schöne und spannende Wettkämpfe gesehen mit einem dichten Rennen vorn“, so Thomas Krieglstein, KSB-Geschäftsführer. Nach 1:58:59 h erreichte Valentin von Oy vom A3K Berlin als Erster das Ziel und blieb damit unerwartet noch unter zwei Stunden. Immer wieder einsetzende Regenfälle hatten den Athleten besonders beim Radrennen höchste Aufmerksamkeit abverlangt.

Punkt 11 Uhr gaben Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde und KSB-Vizepräsident Manfred Wothe gemeinsam den Startschuss für den Wettbewerb und 133 Teilnehmer stürzten sich in die Fluten des 21,5 Grad warmen Ruppiner Sees. Schnell trennten sich die sogenannten Profis auf der 1,5 km langen Schwimm-Strecke vom Rest des Feldes. Der spätere Dritte, Steffen Rada, verließ als Erster die Schwimmstrecke in Richtung Wechselzone, um sich aufs Rad zu schwingen. 20 km in Richtung Kunsterspring und Gühlen-Glienicke standen auf dem Programm und das Ganze wieder zurück.

Das einzige Problem der Veranstaltung

Beim Radrennen, auch hier führte Rada noch, tauchte auch das einzige Problem der Veranstaltung auf. Zum ersten Mal nach 31.Triathlons bestand das Straßenverkehrsamt darauf, an der Radstrecke eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h einzurichten. Eine Maßnahme, die nicht nur einen hohen organisatorischen Aufwand vom Organisator forderte, sondern auch „echt gefährliche Situationen auf der Strecke heraufbeschwor“, so Krieglstein. Die schnellsten Radfahrer, darunter Rada und Oy, seien teilweise auf die Autos aufgefahren, die Fahrzeuge selbst konnten die Radfahrer, die teilweise mit 40 km/h unterwegs waren, nicht überholen, ohne die Geschwindigkeit zu überschreiten. Dass unterwegs nichts weiter passiert sei, außer einer Verwarnung wegen Windschattenfahrens, sei pures Glück gewesen.

Den Führenden sass Olaf Überschär im Genick

Den beiden Führenden saß natürlich immer Olaf Überschär vom LFV Oberholz/SC DHfK Leipzig im Nacken. Besonders beim abschließenden 10-km-Lauf durch den Neuruppiner Stadtpark. Der zweifache Gewinner des Neuruppiner Triathlons hatte es natürlich auf den dritten Siegerpokal abgesehen. Aber Rada machte für seinen Clubkollegen Oy die Pace und so sah Überschär im Zieleinlauf nur die Hacken des Berliners.

Mit viel Applaus wurde der Gewinner empfangen. „Die Stimmung ist der Hammer“, so Oy und nahm einen pinkfarbenen Becher als Andenken in Empfang. Nanu, mag sich der eine oder andere gedacht haben, der öfter beim Triathlon dabei war, keine blauen Tassen mehr. „Wir finden die neuen Becher moderner“, so Krieglstein, „die gibt es jetzt bei allen Veranstaltungen dieser Art in einer anderen Farbe.“ Zum Sammeln. „Die Preise der Tassen waren zu hoch, wir hätten die Startgebühren anheben müssen, und das wollten wir nicht.“ Es soll ein Jedermann-Triathlon bleiben, an dem auch Leute wie Jörn Hermann aus Sumpt teilnehmen kann, der mit der ganzen Familie und Freunden angereist kam.

„Wir sind hochzufrieden“, sagt KSB-Geschäftsführer Krieglstein, „wir haben die Startplätze fast ausgeschöpft.“

Von Dirk Becker

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