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Niklas Fink wird DM-Fünfter trotz Problemen in der Vorbereitung

Siebenkämpfer vom TSV Falkensee stellt in Hamburg seine persönliche Bestleistung ein Niklas Fink wird DM-Fünfter trotz Problemen in der Vorbereitung

Trotz Verletzungspech un Trainingsrückstand im Vorfeld hat Niklas Fink vom TSV Falkensee bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Hamburg den sehr guten fünften Platz im Siebenkampf in der Altersklasse der männlichen Jugend U20 belegt. Mit 4706 Punkten stellte er seine persönliche Bestleistung ein.

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Der Falkenseer Niklas Fink (2.v.r.) lieferte trotz einer Verletzung im Vorfeld bei der Hallen-DM in Hamburg einen guten Wettkampf ab.

Quelle: Privat

Hamburg/Berlin. Die deutsche Hallenmeisterschaft im Siebenkampf in der Altersklasse der männlichen Jugend U20 am Wochenende in Hamburg war für Leichtathlet Niklas Fink vom TSV Falkensee ein Wettkampf zwischen Hoffen und Bangen. Zwei Wochen zuvor hatte sich der 18-Jährige bei den Hallenmeisterschaften Berlin/Brandenburgs im Sportforum Hohenschönhausen im Dreisprung eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Richtig trainieren konnte Niklas Fink in den Tagen vor der Hallen-DM nicht. Trotzdem entschied er sich dafür, dort an den Start zu gehen. Am Sonntagabend kam die gute Nachricht aus Hamburg: „Das Bein hat bei Niklas dank der intensiven Physiotherapie in den vergangenen zwei Wochen gehalten“, teilten Niklas Fink und sein Vater und Trainer Ronald Fink nach der Rückkehr mit. Mit 4706 Punkten erzielte der Falkenseer exakt das gleiche Ergebnis wie drei Wochen zuvor in Halle/Saale, mit denen er sich für die Teilnahme an der Hallen-DM qualifiziert hatte. Die Bestätigung seiner persönlichen Bestleistung bedeutete für Niklas Fink in Hamburg den fünften Platz in einem sehr kleinen, aber unheimlich starken Teilnehmerfeld.

Der Mehrkämpfer vom TSV Falkensee fand gut in den DM-Wettkampf. Mit 7,48 Sekunden über 60 Meter stellte Niklas Fink seine persönliche Bestleistung ein und was noch viel wichtiger war, er hatte keine Schmerzen im Oberschenkel. Den Weitsprung ging er dann aus Angst vor einer erneuten Verletzung etwas verhaltener an, erreichte mit 6,41 Meter aber ein solides Ergebnis. Im Kugelstoßen lief es dann bei Niklas Fink überhaupt nicht. Eigentlich ist diese Disziplin für ihn eine sichere Bank, aber die 11,78 Meter – ein Meter weniger als in Halle/Saale – waren enttäuschend.

Dafür überraschte Niklas Fink im Hochsprung. Obwohl er diese Disziplin zuletzt ein Jahr lang nicht trainiert hatte, stellte er im Hamburg mit 1,87 Meter seine persönliche Bestleistung ein. Und der Oberschenkel muckte weiterhin nicht auf.

Bei der fünften Disziplin 60 Meter Hürden, erfüllte Niklas Fink mit 9,07 Sekunden die Erwartungen nicht ganz. Auch im anschließenden Stabhochsprung war er mit 3,90 Meter etwas schlechter als in Halle/Saale, aber das Ergebnis ging in Ordnung.

Beim abschließenden 1000-Meter-Lauf machten sich beim Falkenseer die Verletzung und das fehlende Training an den vorherigen Tagen doch bemerkbar. Ziemlich kaputt lief Niklas Fink nach 2:55,39 Minuten durch das Ziel. Am Ende war es aber eine starke Willensleistung mit einem überaus respektablen Ergebnis für den Mehrkämpfer vom TSV Falkensee.

Eine Klasse für sich war bei der männlichen Jugend U20 Manuel Eitel vom SSV Ulm, der sich mit überragenden 5837 Punkten den Siebenkampf-Titel sicherte. Top-Leistungen bot er mit 6,86 Sekunden über 60 Meter, 7,38 Meter im Weitsprung und 1,96 Meter im Hochsprung. Vor Niklas Fink platzierten sich noch Lennard Biere vom Wellingdorfer TV mit 5310 Punkten, Jannik Otto (LG Kindsberg-Kreuztal/5031) und Lars-Ole Gloe (Wellingdorfer TV/4863).

Zwei Leichtathleten vom SV Leonardo da Vinci Nauen gingen am Wochenende bei den Norddeutschen Meisterschaften im Winterwurf in Berlin-Hohenschönhausen an den Start. Constantin Rust sicherte sich dabei in der männlichen Jugend U18 Gold im Speerwerfen. Er schleuderte das 700 Gramm schwere Gerät auf 48,04 Meter und verwies damit seinen einzigen Konkurrenten Paul Wiesener vom SV Hohen Neuendorf, der auf 44,45 Meter kam, auf den zweiten Platz.

Die Nauenerin Judith Schöniger wurde im Diskuswerfen der weiblichen Jugend U16 mit 21,35 Meter Dritte hinter Siegerin Lara Sophie Glasow (Löwenberger SV/28,90) und der zweitplatzierten Julia Liebold (TSV Rudow/28,84).

Von Axel Eifert

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