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OSC Potsdam vor dem Gruppensieg

Wasserball-Bundesliga OSC Potsdam vor dem Gruppensieg

Die Wasserballer des OSC Potsdam sind kaum mehr von Platz eins der B-Gruppe in der Bundesliga zu verdrängen. Die Brandenburger setzten sich im Derby beim SC Wedding mit 11:8 durch.

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Michael Knelangen überzeugte im Tor.

Quelle: Sandra Seifert

Berlin. Das Bundesliga-Wasserball-Team des OSC Potsdam kann nach seinem 11:8 (2:1, 4:2, 2:3, 3:2)-Erfolg beim SC Wedding nur noch theoretisch vom ersten Platz der DWL-B-Gruppe verdrängt werden. Mit der souveränen Vorstellung im Lokalderby und der parallelen 7:9-Niederlage des unmittelbaren Verfolgers SG Neukölln beim SC Neustadt führt der OSC das Klassement nun mit 20:4 Punkten und 152:101 Toren an. Zwei Spieltage vorm Abschluss der Hauptrunde hat das Verfolger-Trio Neukölln (16:8/119:103), Wedding (14:8/105:74) und Duisburger SV 98 (14:8/99:82) bereits jeweils acht Minuspunkte bei deutlich schlechterer Tordifferenz.

Viel wichtiger als die Tatsache der klaren B-Gruppen-Führung war aber die Art und Weise des Erfolgs beim äußerst heimstarken SC Wedding. Von Beginn an dominierten die Havelstädter die Begegnung und fuhren einen Start-Ziel-Sieg ein. „Ich bin sehr zufrieden“, lobte Trainer Alexander Tchigir seine Mannen. „Nur an der Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten. In der Anfangsphase haben wir zu viele Möglichkeiten liegen lassen.“

Bereits den ersten Angriff Potsdams verwandelte Hannes Schulz zum 1:0. Dem raschen Ausgleich folgte das 2:1 erneut durch Schulz. Danach wollte im Abschluss zunächst nichts mehr gelingen. Latte, Pfosten und der zu diesem Zeitpunkt gut aufgelegte Weddinger Keeper Pawel Lis verhinderten eine komfortablere Potsdamer Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels erlösten Reiko Zech und Christian Saggau die zahlreich vertretene Fangemeinde des OSC mit den Toren zur 4:1-Fühurng. Auch vom zweiten Weddinger Treffer ließen sich die Gäste nicht beeindrucken und legten durch Kapitän Matteo Dufour direkt zum 5:2 nach. Dennis Strelezkij markierte den 6:3-Halbzeittreffer.

Im dritten Abschnitt verlor der OSC kurz den Faden. Dem 4:6 Weddings folgte eine Phase, in der das Potsdamer Spiel zerfahren und unkontrolliert wirkte. Auch eine Auszeit von Tchigir beendete diese Schwächeperiode nicht. „Wenn Michael da nicht so viele Bälle hält, kann es noch einmal eng werden“, so der Trainer. Tatsächlich vereitelte Torwart Knelangen etliche gute Möglichkeiten der nun stärker agierenden Berliner und erarbeitete sich in dieser Phase wohl auch den Titel „Spieler des Tages. „Ich freu mich sehr“, so Knelangen. „Das hat richtig Spaß gemacht. In den letzten beiden Spielen lief es bei mir nicht so rund. Es war toll, zu dieser starken Mannschaftsleistung hier beigetragen zu haben. So darf es gern weitergehen.“

Dem Weddinger Anschlusstreffer folgte das 7:5 durch Gabriel Satanovsky nach acht torlosen Minuten. Nach Tor durch Strelezkij ging es beim Stand von 8:6 in die letzte Pause. Im Schlussviertel erhöhte Zech auf 9:6, Wedding schloss noch einmal bis auf ein Tor an, doch ein spektakuläres Rückhandtor von Center Ferdinand Korbel bedeutete die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte schließlich noch der dreifache Torschütze Zech zum 11:8-Endstand.

Von Carsten Schmitt

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