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Darius Krai verlässt Oranienburg

Vertragsauflösung Darius Krai verlässt Oranienburg

Hiobsbotschaft vor dem Auswärtsspiel in Beckdorf. Der Oranienburger Handball-Club muss nicht nur dort, sondern auch künftig auf Darius Krai verzichten. Der Vertrag wurde aufgelöst, weil der Rückraumspieler ein neue Jobangebot in Kiel angenommen hat. OHC-Trainer Christian Pahl warnt derweil vor dem kommenden Gegner.

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Darius Krai.

Oranienburg. Der Oranienburger Handball-Club muss künftig ohne Darius Krai auskommen. Der Vertrag mit dem 21-jährigen Rückraumspieler wurde am Mittwoch mit sofortiger Wirkung aufgelöst. „Er hat eine Stelle als Projektleiter für Jugend-Handball beim Handballverband Schleswig-Holstein bekommen“, sagt Trainer Christian Pahl. Er tritt seinen Dienst Anfang Januar in Kiel an. Damit endet sein kurzes Intermezzo in Oranienburg. Vor einem Jahr heuerte der Spieler des VfL Lichtenrade mit einem Zweitspielrecht beim OHC an. Seit dem Sommer spielte er ausschließlich für den OHC - bis zu seiner Schulterverletzung, die er sich im Spiel gegen den SV Anhalt Bernburg im Oktober zuzog. Verabschiedet wird er am 26. November beim Heimspiel gegen Werder.

Beim Auswärtsspiel in Beckdorf am Sonnabend (19.30 Uhr) wäre er verletzungsbedingt weiterhin nicht dabei gewesen. Dabei würden seine Shooter-Qualitäten dem OHC derzeit gut tun.

Der Gastgeber ist eines von drei Teams, die mit 2:18 Punkten im Tabellenkeller stehen (Werder, Magdeburg II). Eine Gefahr, wie der OHC-Coach meint. Gegen Varel - einem vermeintlich schwächeren Team - ließen die Oranienburger auch beide Punkte. „Wir haben uns dort auf Nebenkriegsschauplätze begeben und nicht unser Spiel gespielt. Das darf uns gegen Beckdorf nicht passieren.“ Pahl glaubt, dass der Aufsteiger Gift und Galle spucken und alles reinhauen wird, um die Punkte zu behalten. Aus dem Grund zeigte er seiner Mannschaft in Auszügen das Video von der Pressekonferenz der Partie Flensborg gegen Werder (24:24). Der Flensborger Trainer Matthias Hahn war konsterniert ob des Auftritts seiner Mannschaft, die einen zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Vorsprung gegen den vermeintlich krassen Außenseiter hergab.

Konzentriert, effektiv, agil. Das sind die Schlagworte, die Das OHC-Team verinnerlichen muss. Wenn es dementsprechend auftritt, wären zumindest die Grundvoraussetzungen für einen Erfolg geschaffen. Die personellen sind es ohnehin: Mal abgesehen von den Langzeitverletzten hat der Coach das beste Team zur Stelle, das ihm zur Verfügung steht. Auch Torwart Simon Herold wird wieder im Aufgebot stehen. Das letzte Duell in Beckdorf vor zwei Jahren ging 25:25 aus.

Von Stefan Blumberg

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