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Das Werk von einem Jahrzehnt Arbeit

Entwicklungskonzept für die Gemeinde Stechlin läuft nach zehn Jahren aus Das Werk von einem Jahrzehnt Arbeit

Es gibt immer und überall Möglichkeiten, Dinge zu verbessern. Einwohner der Gemeinde Stechlin hatten vor zehn Jahren ihre Ideen geäußert, was sich in der Gemeinde verändern, verbessern sollte. Jetzt wurde Rechenschaft abgelegt.

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Die Gemeinde Stechlin hat viele schöne Ecken.

Quelle: Uwe Halling

Stechlin. Zehn Jahre ist es her, als Pläne für die Gemeinde Stechlin in Stein gemeißelt wurden. Zeit genug, um einen Blick zurückzuwerfen. Was wurde von den damals festgelegten Maßnahmen umgesetzt, was ist in Arbeit und was wurde noch nicht angepackt? Christian Tutsch, im Amt Gransee und Gemeinden zuständig für Planung, informierte über den Stand der Dinge vor den Gemeindevertretern Stechlins.

In Neuglobsow verlief die Vermarktung für das Baugebiet im Kiefernweg erfolgreich, dort wurden etliche Grundstücke verkauft. Vereinheitlicht wurden die Ortspläne, die an vier Standorten zu finden sind. In Dagow wurde am Denkmal eine Wendestelle errichtet. Wie mit der Gruft auf dem Friedhof umzugehen ist – darüber müsse erst einmal mit den Eigentümern gesprochen werden. Hergerichtet worden ist der Wanderweg von Dagow nach Neuglobsow. Nichts passiert ist mit dem Haus Freundschaft. Die Gemeinde wollte es laut Bürgermeister Wolfgang Kielblock ursprünglich kaufen für den symbolischen Preis von einem Euro. „Dann aber hieß es, dass das Gelände belastet ist und wir deshalb die Finger davon lassen sollten“, so Wolfgang Kielblock. Ein zweiter Versuch, das Thema anzufassen, schlug fehl, da einer der Eigentümer verstorben sei. Die Gemeinde wollte das Gebäude ursprünglich abreißen und das Fleckchen Erde renaturieren.

Anders als in Neuglobsow sind im Baugebiet Menz-West nur drei Grundstücke an den Mann gebracht worden, elf sind noch zu haben. Der Spielplatz auf dem Friedensplatz ist längst im Beschlag der Kinder. Den Jugendklub hingegen gilt es weiterzuentwickeln. Nicht umgesetzt wurde der einstige Plan, einen Rundweg um den Polzowkanal zu bauen.

Einige Projekte sind auch im Ortsteil Dollgow abgeschlossen worden. Dazu zählt der Erinnerungsort für den Schriftsteller Erwin Strittmatter. An den beiden Badestellen wurde eine Bank aufgestellt, einen Spielplatz gibt es auch. Ein Ort für Feierlichkeiten ist der Backofenplatz geworden, der Seerundweg führt durch den Wald. Die Zufahrt zum Geflügelhof ist gemacht worden.

Amtsdirektor Frank Stege erinnerte daran, dass in den vergangenen zehn Jahren aber noch weit mehr passiert ist. So hätte es die Niederlassung eines Arztes gegeben, die Menzer Kita sei neu gebaut worden, In die Schule Menz wurde auch investiert. Die Ortszufahrten wären mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen erneuert worden. Attraktionen der Region seien ausgeschildert.

Das digitale Eingangsportal für die Gemeinde ist die Internetseite „www.stechlin.de“. In diesem Jahr wurde sie aufgefrischt und mit den Kommunen, die zum Mittelzentrum gehören, von der Regio Nord „gleichgeschaltet“ – Layouts und Strukturen ähneln sich.

Der ehrenamtliche Stechliner Bürgermeister Wolfgang Kielblock freut sich, dass in den vergangenen Jahren einiges passiert sei und weiß, dass die Gedanken nach vorn gehen. „Zehn Jahre sind vorbei. Die Einwohner sind dabei und denken schon über den Fortgang des Konzepts nach.“

Von Stefan Blumberg

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