Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Dem OHC fehlte in Springe der Mut

Handballer verlieren beim Staffelfavoriten Dem OHC fehlte in Springe der Mut

Es ist das Normale eingetreten: Der Oranienburger HC verlor beim großen Favoriten HF Springe – wie immer in den vergangenen Jahren. Der Hausherr ließ in den 60 Minuten nie einen Zweifel am Erfolg aufkommen. Nur bis zum 2:2 hielten die Oranienburger mit.

Voriger Artikel
Das Ende der Negativserie
Nächster Artikel
Spannung und Dramatik in Altlüdersdorf
Quelle: dpa

Springe. HF Springe – Oranienburger HC 26:19 (13:7).

Es ist das Normale eingetreten: Der Oranienburger HC verlor beim großen Favoriten HF Springe – wie immer in den vergangenen Jahren. Der Hausherr ließ in den 60 Minuten nie einen Zweifel am Erfolg aufkommen. Nur bis zum 2:2 hielten die Oranienburger mit. Danach setzten sich die unter Profibedingungen trainierenden Niedersachsen sukzessive ab (5:2, 9:4). Die Oranienburger leisteten dabei ein gerüttelt Maß Schützenhilfe. Sie standen ein bisschen so wie das Kaninchen vor der Schlange. „Uns fehlten im Angriff der Mut und die Konsequenz, die uns in den vergangenen Wochen auszeichneten“, stellte OHC-Trainer Christian Pahl fest.

Zwar hätten die Handballfreunde Springe eine kompakte und massive Abwehr, „aber wir hatten unsere Chancen, allein sieben, acht Hundertprozentige“. Bis zur Pause baute der Aufstiegsanwärter seinen Vorsprung für 13:7 aus. Auffallend war dabei, dass die Gäste nur in Ausnahmefällen in die Lücken gingen, die ihnen der Springer boten. „Und nur so kann man im Spiel bleiben. Aber den Oranienburgern gelangen in den ersten 30 Minuten nur sieben Tore – zu wenig, um punkten zu können.

Die Oranienburger Abwehr leistete bis dahin und auch in der zweiten Hälfte eine sehr solide Arbeit. Wo die Springer sonst immer jenseits der 30 Tore werfen, ließ der OHC nur 26 zu. Aber es krankte im Angriff. Die sonstigen „Torproduzenten“ Christian Ramm und Max Bachmann hatten nicht ihren besten Tag, trafen aus dem Feld nicht einmal. „Auch dadurch fehlten uns die leichten Tore“, so Christian Pahl. Für die abgezockten Springer war es kein Problem, den Vorsprung in der zweiten Hälfte zu verwalten – auch wenn sie aus Verletzungsgründen nicht in Bestbesetzung antreten konnten.

Trotz der klaren Niederlage waren die Gäste nicht ganz unzufrieden mit dem Auftritt, weil sie gegen den großen Favoriten mithielten. „Für mich fiel die Niederlage auch zu hoch aus“, so Christian Pahl. Einziger Wermutstropfen: Das Team wollte sich nach dem Spiel nicht vorwerfen, nicht alles unternommen zu haben, um erfolgreich zu sein. Dieses Vorhaben setzte das Team zumindest im Angriff nicht um.

sb

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.

Finde Bundesliga-Wettquoten und mehr exklusiv bei SmartBets.