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Der OHC lässt keine Luft ran

3. Handball-Liga Nord Der OHC lässt keine Luft ran

Der Oranienburger HC hat das zweite Auswärtsspiel in Folge gewonnen. Am Samstag konnte der Tabellenletzte dem Oberhavelteam – über 60 Minuten gesehen – nicht das Wasser reichen. Insbesondere nach dem Wechsel wies der OHC die Niedersachsen eindeutig in die Schranken.

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Dominic Kehl (links) und Robin Manderscheid trafen in Beckdorf je fünfmal.

Quelle: Robert Roeske

3. Handball-Liga Nord.
SV Beckdorf - Oranienburger HC 21:29 (12:13). Der Oranienburger HC hat das zweite Auswärtsspiel in Folge gewonnen. Am Samstag konnte der Tabellenletzte dem Oberhavelteam – über 60 Minuten gesehen – nicht das Wasser reichen. Insbesondere nach dem Wechsel wies der OHC die Niedersachsen eindeutig in die Schranken.

Es war die erwartet hart geführte Auseinandersetzung, insbesondere von den Gastgebern. „Wir wussten, dass sie Gift und Galle spucken würden. Das haben sie getan“, sagte Oranienburgs Coach Christian Pahl. Sein Team bekam das zu spüren. Linus Dömeland, Robin Manderscheid und Robert Stelzig wurden so heftig attackiert, dass sie für längere Zeit gar nicht eingesetzt werden konnten. Linus Dömeland musste den Rest des Spiels von der Bank aus verfolgen. Für Robin Manderscheid, der 20 Minuten brauchte, um wieder mitwirken zu können, übernahm Janis Bohle die Spielmacherrolle. Nur eine rote Karte in der ersten Hälfte gegen die Gastgeber (Nils Kreicbergs, 29.) – niemand hätte sich beschweren dürfen, wenn noch mehr Spieler hinter die Bank geschickt worden wären.

Trotz der Attacken ging es ausgeglichen zu. Beide Mannschaften wechselten sich mit der Führung ab. Der OHC ließ sich nur für eine kurze Phase von der robusten Spielweise beeindrucken und ging nicht unverdient mit einer knappen Führung in die Pause (13:12), zumal bis dahin schon vier einhundertprozentige Gelegenheiten liegengelassen und außerdem zwei Siebenmeter nicht verwandelt (in der zweiten Halbzeit noch ein dritter) wurden.

„In der zweiten Hälfte haben wir unsere Aufgaben überragend gelöst“, lobte der Coach sein Team. Auf alle taktischen Winkelzüge der Beckdorfer hatte sein Team eine Antwort. Ob ein Spieler in Manndeckung genommen wurde oder zwei – es machte nichts. Kapitän Manderscheid wurde phasenweise aus dem Spiel genommen – ohne Wirkung. Der Vorsprung wurde sukzessive ausgebaut (16:13, 19:15, 22:17). „Wir haben sehr stark verteidigt und sind damit zu schnellen Gegenstößen gekommen“, so Christian Pahl. Torwart Ivan Szabo hielt in den zweiten 30 Minuten acht Bälle. Sein Partner Simon Herold stand nach seiner Innenbandverletzung erstmals wieder im Kader, konnte aber noch geschont werden. Linksaußen Dennis Schmöker, der durch die Verletzung von Linus Dömeland ins Spiel kam, lieferte wie schon in der Vorwoche (elf Tore) ein starkes Spiel ab, warf insgesamt neun Tore (darunter vier Siebenmeter). Auch Nils Müller auf der rechten Seite trug mit seinen fünf Treffern zum zweiten Auswärtssieg bei. „Wir haben keine Luft mehr rangelassen“, konstatierte der Coach, der stolz war auf den klaren Auswärtserfolg. Ein Beckdorfer Fan bemerkte: „Es hört sich hart an, aber die Tabelle sagt alles – und die Hälfte der Saison ist auch fast rum...“

Die OHC-Spieler hatten auf der fast vierstündigen Rückfahrt genug Zeit, um den Sieg zu genießen. Sie demonstrierten beim „Griechischen Wein ...“, dass sie auch singen können – zumindest laut. Das war am Sonnabend völlig in Ordnung.

Am kommenden Samstag ist Aufsteiger Werder zu Gast, der seit drei Spielen ungeschlagen ist. Christian Pahl glaubt, dass die Partie in Beckdorf eine gute Probe für das Landesderby war.

Von Stefan Blumberg

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