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Die Linken empfehlen Klaus-Jürgen Sasse

Kremmen Die Linken empfehlen Klaus-Jürgen Sasse

Die Linken haben im November keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kremmen. Kürzlich fand eine Anhörung statt, auf der sich alle vier Kandidaten den Linken vorstellen konnten. Nun ist klar, wen die Partei beim Wahlkampf unterstützen wird – allerdings ist die Wahl nicht überraschend.

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Klaus-Jürgen Sasse (SPD)

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Weil die Linken bei der Kremmener Bürgermeisterwahl keinen eigenen Kandidaten haben, mussten sie sich entscheiden, wen sie stattdessen unterstützen. Die Wahl fiel für politische Beobachter nicht überraschend aus. Die Linke wird Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) dabei unterstützen, wiedergewählt zu werden.

„Die Mitglieder und Freunde der Basisorganisation Die Linke in Kremmen, haben es sich – obwohl sie keinen eigenen Kandidaten stellen konnten – im Bürgermeisterwahlkampf nicht leicht gemacht“, schreibt Reiner Tietz in einer Pressemitteilung. „Unser kommunalpolitisches Programm wurde in den Haushalten verbreitet.“

Etwa 30 Zuhörer waren bei der Veranstaltung der Linken, bei der sich Klaus-Jürgen Sasse, Arthur Förster (UWG/LGU) und Sebastian Busse (CDU) vorstellen. Eckhard Koop (parteilos) konnte aus privaten Gründen nicht dabei sein, mit ihm gab es ein gesondertes Gespräch.

„Es gab viele übereinstimmende Aussagen zu den Vorhaben im Rathaus, vor allem aber zahlreiche gute neue Ideen, wenn auch in unterschiedlicher Tiefe der Ausarbeitung“, so Reiner Tietz. „Viele der Vorschläge sollten weiterverfolgt werden, egal wer dann im Rathaus den Hut auf hat.“

Reiner Tietz weiter: „Es gab auch Unterschiede zu unseren Vorstellungen, vor allem in der konkreten Gestaltung einer besseren Bürgerbeteiligung und in der Unterstützung der Bildungseinrichtungen in der Stadt. Zu unserem Vorschlag des weiteren Nachdenkens über die Umgestaltung unserer Schulen in eine Gemeinschaftsschule hat sich keiner der Kandidaten geäußert“, so Reiner Tietz. Allerdings hatte Arthur Förster sich dazu in der Runde am 15. September klar geäußert. Er wolle die Eigenständigkeit von Grund- und Oberschule in Kremmen, sagte er.

„Die meisten Übereinstimmungen mit unseren kommunalen Zielen konnten wir mit dem amtierenden Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse feststellen. Unsere mehrheitliche Empfehlung an unsere Wähler deshalb ist: Wählen Sie Klaus-Jürgen Sasse zum neuen Bürgermeister“, so das Fazit von Reiner Tietz und den Linken.

Die Entscheidung ist deshalb nicht überraschend, weil sich Reiner Tietz im Stadtparlament in den vergangenen Wochen und Monaten in Diskussionen und Abstimmungen immer eher auf der Seite von Klaus-Jürgen Sasse und der SPD war – oft auch gegen seine eigenen Fraktionskollegen stimmte. Mit Eckhard Koop hat Tietz’ Fraktion, dessen Vorsitzender er auch ist, sogar einen „eigenen“ Bürgermeisterkandidaten. Tietz schert in der Hinsicht also aus seiner eigenen Fraktion aus.

Von Robert Tiesler

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