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Doppelsieg für LG Oberhavel

49. Sachsenhausen-Gedenklauf Doppelsieg für LG Oberhavel

Auf die gewohnte Runde, aber entgegengesetzt der sonst üblichen Richtung ging es am Sonntagvormittag beim 49. Sachsenhausen-Gedenklauf. Zwei Lokalmatadoren sorgten auf der langen Distanz über 15 Kilometer für einen Oberhavel-Doppelsieg. Ein Wanderpokal hingegen verlässt den Landkreis für immer.

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Gedränge an der Startlinie. Insgesamt gingen 540 Läufer auf die Strecke.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. „Das Wetter haben wir so organisiert“, sagte Frank Müller gestern mit einem Augenzwinkern. Der Vorsitzende des Kreissportbundes war mit der 49. Auflage des Sachsenhausen-Gedenklaufs bei strahlendem Sonnenschein hochzufrieden. Insgesamt 540 Teilnehmer gingen diesmal auf die Strecke.

Die längste, über 15 Kilometer, führte wie gewohnt zweimal entlang des Lehnitzsees und um die Gedenkstätte Sachsenhausen – wegen Bauarbeiten in der Andre-Pican-Straße aber entgegen der sonst üblichen Richtung. Einer, den das nicht störte, war René Latzke. Oberhavels Sportler des Jahres kam nach 56:10 Minuten als Erster ins Ziel. Damit war der Läufer von der LG Oberhavel sogar eine Sekunde schneller als im Vorjahr. „Das kam mir auf der Strecke gar nicht so vor“, erklärte er später. An seiner Laufeinteilung habe der Richtungswechsel nichts geändert. Dafür kam ihm das Wetter entgegen. „Ich mag’s ja lieber warm“, so Latzke.

Bei seiner Vereinskollegin Kathrin Koczessa ist das Gegenteil der Fall. „Das ist eigentlich überhaupt nicht mein Wetter“, sagte sie angesichts von Temperaturen jenseits der 20-Grad-Marke. Koczessa war die schnellste Frau auf der 15-Kilometer-Distanz, sorgte mit ihrer Laufzeit von 1:07:45 Stunden für einen Oberhavel-Doppelerfolg. „Die Zeit war mir eigentlich egal. Ich wollte einfach diesen Wanderpokal gewinnen, dafür habe ich bis zuletzt gekämpft.“ Acht Sekunden trennten sie schließlich von Verfolgerin Virginia Scholz aus Potsdam. Quasi ein Heimsieg. „Die Lehnitzseerunde ist ja meine Hausstrecke“, erklärte Koczessa.

Der Wanderpokal für den Sieger der 7,5-Kilometer-Distanz wird Oberhavel hingegen endgültig verlassen. Er bleibt nun bei Tom Thurley in der Vitrine. Der Athlet vom Caputher SV gewann zum dritten Mal in Folge, lief diesmal nach exakt 25 Minuten ins Ziel. „Gefühlt ging es in diesem Jahr mehr bergauf. Aber das ist ja Quatsch, es war ja die gleiche Runde“, sagte der Hattrick-Sieger. „Beim dritten Sieg darf man den Wanderpokal behalten. Da habe ich mir gedacht, dass ich es dieses Jahr nochmal schaffen muss“, so Thurley, der mit Wetter keine Probleme hatte. „Der Wind hat auf der Strecke gekühlt.“

Der Kreissportbund, der die Traditionsveranstaltung einmal mehr gemeinsam mit dem Team Oberhavel organisierte, zog ein positives Fazit. „Es ist zwar ein großer Aufwand, doch der lohnt sich. Es macht wirklich Spaß“, bilanzierte KSB-Chef Müller.

Von Christoph Brandhorst

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