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Ein Gegner vom Feinsten

Lindow-Gransee vor Pokalspiel gegen Düren Ein Gegner vom Feinsten

Es ist das größte Spiel in der Vereinsgeschichte: Der dreimalige deutsche Vizemeister evivo Düren stellt sich am Mittwoch, 13. November, ab 20 Uhr beim Zweitligisten SV Lindow-Gransee vor – und das in einem Pflichtspiel im DVV-Pokal.

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Im Jubel (v. l.): Martin Pomerenke, Marcus Steck, Till Theißen.

Quelle: Stefan Zwahr

Gransee. „Düren weiß doch gar nicht, wo Gransee liegt“, jubelte Teammanager Dirk Schmidt am Sonntag. Durch einen 3:2-Sieg gegen den Ligarivalen KMTV Eagles Kiel hatten die Grün-Weißen im Duell der beiden Regionalpokalsieger erstmals das Ticket für das Achtelfinale im „großen Pokal“ gebucht. Schmidt: „Ein historisches Highlight. Wir freuen uns für die ganze Region.“

Dabei wird der Pokal auch bei den Volleyballern von Lindow-Gransee eher als lästige Kür angesehen. „Die Trainer haben schon recht, wenn sie sagen, dass die Punktspiele wichtiger sind. Aber ich sehe auch die zweite Seite der Medaille“, betont Teammanager Dirk Schmidt. Auf dieser stehe, sich mal mit einer Mannschaft aus einer anderen Kategorie messen zu dürfen. „Düren ist in der ersten Liga keine Laufkundschaft, sondern eine der Top-Adressen. evivo gehört zum Feinsten, was Deutschland im Volleyball zu bieten hat.“ Was die Truppe aus Nordrhein-Westfalen (Düren liegt am Nordrand der Eifel zwischen Aachen und Köln) drauf hat, zeigte sie am Sonntag mit dem 3:1 gegen Meister Berlin Volleys.

Abteilungsleiter Frank Seeger bedauert, dass das Duell mit dem viermaligen Pokalfinalisten an einem Mittwochabend stattfindet. „Das ist schade, aber auf die Ansetzungen hatten wir keinen Einfluss.“ Trainer Mirko Heine ist davon überzeugt, dass dennoch viele Zuschauer kommen und für eine tolle Stimmung sorgen werden. So wie am Sonnabend. Da gingen die Fans beim phasenweise dramatischen Spiel gegen Bundesliga-Absteiger Netzhoppers KWH-Bestensee euphorisch mit. „Das war schon der Wahnsinn“, so Heine.

Zum Sieg reichte es für Gransee-Lindow dennoch nicht. Zwar habe es Phasen gegeben, in denen ihre Schützlinge zumindest ebenbürtig gewesen seien, bemerkten die Trainer Heine und Victor Eras. In den entscheidenden Momenten unterliefen aber zu viele einfache Fehler. Hinzu kam aus Sicht von Heine der Auftritt von Schiedsrichter Martin Auricht. „Der hatte einige exklusive Meinungen, brachte uns dadurch jedes Mal aus dem Tritt.“ Das hätten auch die Gäste so gesehen. Die strittigste Entscheidung gab es im ersten Satz. Gransee machte den Punkt, doch der Gegner bekam ihn zugeschrieben. Es war das 21:23. „Was da war, kann ich nicht sagen“, ärgerte sich Heine. Vielleicht werde ein Ex-Erstligist anders behandelt als ein Aufsteiger. Der Referee am Sonntag sei hingegen stark gewesen, betont Eras. Auch er freut sich langsam ein bisschen auf Düren. „So ein Spiel ist allemal besser als Training.“

Von Stefan Zwahr

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