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Ein Pokal und viele Erkenntnisse

HANDBALL – 1. Matthäi-Cup des Oranienburger HC Ein Pokal und viele Erkenntnisse

Mecklenburger Stiere gewinnen Turnier der Drittligisten – Gastgeber nach Licht und Schatten auf Rang 3

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OHC-Neuzugang Per Oke Kohnagel (r.) hinterließ einen guten Eindruck und setzte seine Mitspieler mehrfach gekonnt in Szene.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Zwei Tage, drei Siege, fünf Spiele – der Oranienburger HC landete beim mit 300 Zuschauern gut besuchten Matthäi-Cup auf Rang 3. „Mir persönlich ist die Platzierung egal“, relativierte OHC-Trainer Christian Pahl den Bronzerang, der dem Verein einen schicken Pokal einbrachte. Viel wichtiger seien die gewonnenen Erkenntnisse, und derer gebe es reichlich.

Die Hausherren zeigten sich vor allem in der Abwehr gut in Schwung. Nur 82 Gegentreffer kassierten sie im Turnierverlauf, mehrfach bissen sich die gegnerischen Drittligisten die Zähne aus. „Wir standen ganz gut“, befand Kreisspieler Stephan Kleinert und ergänzte: „Unser Manko war der Angriff, da hat es gestockt.“ Tatsächlich brachten die Kreisstädter in der Vorwärtsbewegung keine konstante Leistung auf die Platte und verpassten somit den Finaleinzug. Sowohl im letzten Vorrundenspiel gegen den MTV Braunschweig (13:15), als auch im Halbfinale gegen Schwerin (17:22) wurden die Partien im Angriff verloren. Ein kleiner Trost für die OHC-Fangemeinde: Oranienburg stolperte über die beiden späteren Finalisten.

Siegertrainer: „Wir haben nur auf uns geschaut“

Schwerin zeigte sich über das gesamte Turnier gesehen am eingespieltesten und gewann am Ende verdient, mit 18:12, gegen den MTV. „Wir haben nur auf uns geschaut und alles daran gesetzt, unser System gut umzusetzen“, bilanzierte der Schweriner Co-Trainer Stephan Riediger. Er lobte die Organisation des Turniers und das gute Niveau der teilnehmenden Teams: „Bei diesem Cup konnte jeder jeden schlagen und kein Team ist ohne Niederlage durchgekommen.“ Es sei eine wertvolle Standortbestimmung gegen Mitkonkurrenten gewesen. Braunschweig, den HSV Hannover, Empor Rostock, den VfL Potsdam und die Oranienburger wird Riediger in der anstehenden Saison wiedersehen – alle tummeln sich in der Nordstaffel der 3. Liga. Für den 1. Matthäi-Cup luden die Verantwortlichen zusätzlich den HSV Bad Blankenburg und den SC Magdeburg II aus der Oststaffel ein.

Der Saisonstart in der 3. Liga ist nur noch drei Wochen entfernt. „Überschätzen wird uns wohl diesmal niemand“, scherzte VfL-Potsdam-Trainer Daniel Deutsch. Er konnte mit dem Abschneiden seines Teams (7.) nicht zufrieden sein und schaut mit gemischten Gefühlen auf den nahenden Saisonstart. Allerdings: Bevor es am 26. September zum Kräftemessen mit dem OHC kommt, haben auch die Kreisstädter noch einige Hausaufgaben zu erledigen. „Wir brauchen bis zum Derby jede Sekunde Spielzeit, die wir bekommen können“, bemerkte Christian Pahl, der die Abstimmung im Angriff ganz oben auf seinem Zettel zu stehen hat.

Von Torsten Weigel

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