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Eine Nacht des Sports

Sportlerball in Hennigsdorf Eine Nacht des Sports

Oberhavels Sportler des Jahres 2015 stehen fest. Die Sieger der Abstimmung von Märkischer Allgemeinen und Kreissportbund wurden auf der traditionellen Sportgala des KSB im Hennigsdorfer Stadtklubhaus gekürt. Dort gab es am Freitagabend ausschließlich glückliche Gesichter. Die Sportfamilie feierte ausgelassen.

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Freuten sich auch über Bronze: Die Kreisoberliga-Fußballer vom FV Liebenwalde um Teamkapitän Sebastian Jürs.

Quelle: Robert Roeske

Hennigsdorf. Die Spieler vom SV Lindow-Gransee holten sich am Freitagabend im Abschlusstraining den letzten Schliff für das bevorstehende Auswärtsspiel in Bocholt, als ihr Teammanager Dirk Schmidt fast zeitgleich im Hennigsdorfer Stadtklubhaus die Auszeichnung für Oberhavels Mannschaft des Jahres entgegennahm. „Das geht vor, wir machen Leistungssport“, sagte Schmidt.

Die Nachricht über den Sieg bei der Umfrage von MAZ und Kreissportbund dürfte auch in Gransee für große Freude gesorgt haben. Der Teammanager jedenfalls sah die Auszeichnung als Krönung eines starken Volleyballjahres. „Wir sind sehr froh über den Erfolg und denken, dass wir auch verdient gewonnen haben. In der 2. Liga Meister zu werden war für uns ein dolles Ding und wir freuen uns darüber, dass die Leser diese Leistung würdigen.“ Endlich ganz oben auf dem Treppchen stand diesmal auch Simone Glenz. „Kurz vor der Verkündung des Endstandes ist mir fast das Herz in die Hose gerutscht“, gestand die Vize-Weltmeisterin vom Oranienburger Judoclub Samura. Ihre Wahl zur Sportlerin des Jahres war am Ende eine eindeutige Sache. Die 876 Stimmen waren Bestwert bei der diesjährigen Sportlerwahl. „Ich bin sehr glücklich und kann es kaum glauben, dass es am Ende so eindeutig war“, so Glenz, die im vergangenen Jahr Dritte geworden war.

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Die Sportler-Ehrung von MAZ, Kreissportbund und Mittelbrandenburgischer Sparkasse am Freitagabend in Hennigsdorf war ein Fest für Oberhavels Sportfamilie. Es gab nur zufriedene Gesichter. Nach dem offiziellen Teil war genügend Zeit zum Tanzen und für Gespräche.

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„Die Top drei war schon ein Erfolg“, sagte Andreas Otto. Der Hennigsdorfer Judotrainer bekam dann sogar den Siegerpokal überreicht, muss sich diesen aber mit Andreas Buls und Katja Jank teilen – denn erstmals gewann ein Trio in der Kategorie Trainer des Jahres. Die Übungsleiter vom HJV lieferten sich mit dem Volleyball-Duo Michael Bade und Ricardo Galandi vom VSV Havel Oranienburg ein echtes Herzschlagfinale. Lediglich vier Stimmen entschieden zu Gunsten der Judotrainer. „Dass wir am Ende gewinnen, noch dazu derart knapp, setzt dem Ganzen die Krone auf“, bemerkte Otto glücklich.

„Ganz realisiert habe ich es noch nicht, das ich gewonnen habe“, sagte nach der Veranstaltung Oberhavels Nachwuchssportler des Jahres. Niklas Schöning vom SV Stahl Hennigsdorf weiß auch schon, wohin mit der schmucken Glastrophäe: „Der Pokal wird einen Ehrenplatz in meinem Zimmer bekommen.“ Sina Henning, Dritte der Nachwuchssportler, verpasste die Sportgala des KSB am Freitagabend. Die Veltenerin war da schon wieder in Sachen Tischtennis unterwegs – sie startete bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg.

Stimmen zum Sportlerball

Michael Bade (Trainer VSV Havel Oranienburg): „Dass es am Ende so knapp wird, hätten wir nicht gedacht. Für uns war die bloße Nominierung nach dem Erfolg im Vorjahr schon großartig. Der 2. Platz ist super.“

Claudia Wujecki (BSC Hohen Neuendorf): „Ich musste leider lange arbeiten und konnte nicht persönlich kommen. Aber mein Trainer, Karsten Kröcher, hat mich gerade informiert und ich bin sehr sehr glücklich über Platz 2. Allein die Nominierung war ein tolles Gefühl.“

Christian Pahl (Trainer Oranienburger HC): „Ich hätte überhaupt nicht mit meiner Nominierung gerechnet. Dass ich am Ende unter die besten Drei gekommen bin, freut mich sehr. Es ist schön zu sehen, wenn Einsatz und gute Leistungen gewürdigt werden. Ich freue mich sehr für die Judo-Jugendtrainer. Sie haben sich den Erfolg redlich verdient.“

Bernd Brennert (Vorsitzender Hennigsdorfer RV): „Wir freuen uns sehr über unser Abschneiden und sehen das als Bestätigung unserer Arbeit. Der Sportlerball war wieder eine super Sache. Ich war von Anfang an bei dieser Veranstaltung dabei und komme immer gerne wieder. Hier trifft sich die Sportlerfamilie aus Oberhavel.“

Andreas Buls (Jugendtrainer Hennigsdorfer JV): „Die Konkurrenz war stark, umso schöner ist der Erfolg.“

Natalie Schwarz (Spreefüxxe Berlin): „Der 3. Platz ist voll okay. Alle, die auf dem Stimmzettel standen, haben tolle Leistungen gezeigt und hätten den Sieg verdient gehabt.“

René Latzke (LG Oberhavel): „Ich bin sehr dankbar über den Erfolg. Die Gunst der Leser entscheidet über die Platzierung. Ich finde es schade, dass die anderen beiden Kandidaten nicht kommen konnten. Generell war es wieder eine schöne Veranstaltung.“

Vanessa Bennewitz (SV electronic Hohen Neuendorf): „Eigentlich war ich vorher recht entspannt und wollte mich einfach überraschen lassen. Das hat auch ganz gut funktioniert und mit dem 2. Platz bin ich sehr zufrieden.“

Ricardo Galandi (Trainer VSV Havel Oranienburg): „Wir werden mal in der Mannschaft fragen, wer von den Mädels nicht für uns gestimmt hat und den Frust an ihnen auslassen. Nein, mal im Ernst. Es ist ein super Ergebnis und wir sind sehr zufrieden.“

Katja Jank (Jugendtrainer Hennigsdorfer JV): „Ich war in den Stunden vor der Bekanntgabe der Ergebnisse sehr aufgeregt, das hat sich gesteigert. Nun ist das Gefühl einfach nur gut.“

Niklas Schöning (SV Stahl Hennigsdorf): „Ich war bei der Ehrung sehr angespannt. Es hat sich angefühlt, als würde ich mich in einem Tunnel befinden. Vom Drumherum habe ich kaum etwas mitbekommen.“


Von Christoph Brandhorst

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