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Ex-Kapitän Christian Ramm hört auf

Oranienburger HC Ex-Kapitän Christian Ramm hört auf

Seit fast zwei Jahren plagt sich Christian Ramm mit Problemen an der Patellasehne im linken Knie herum. Nun lässt ihm die Verletzung keine andere Wahl: Der frühere Kapitän der Oranienburger Drittliga-Handballer muss seine Laufbahn beenden. Ramm stellt aber klar: Wenn er je aufs Parkett zurückkehren werde, dann nur für einen Club.

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Von der Schippe gesprungen

OHC-Spielmacher Christian Ramm macht Schluss.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Es hatte sich schon angedeutet, nun herrscht Gewissheit: Christian Ramm muss seine Handballlaufbahn aufgrund anhaltender Probleme mit der Patellasehne im linken Knie beenden. Dies teilte der frühere Kapitän des Oranienburger HC dem Vereinsvorstand und der Mannschaft in dieser Woche mit.

„Ich will nicht derjenige sein, der den Schuss nicht gehört hat. Ich wollte Klarheit für mich und den Verein“, begründet der 25-Jährige seinen Schritt. Der Entschluss sei in den vergangenen Wochen gereift, in denen Ramm zwar locker laufen, aber nie voll trainieren konnte. „Immer wenn ich die Belastung steigere, macht sich das Knie bemerkbar“, berichtet der Rückraumspieler . Vor allem die schnellen Richtungswechsel, die kurzen Antritte seien auf dem harten Hallenboden zu viel gewesen. Eigentlich habe er sich bis zum Vorbereitungsstart der neuen Saison Zeit geben wollen für eine Rückkehr ins Team, doch die sei nach wie vor nicht absehbar. „Es müsste noch sehr viel mehr kommen, um wieder leistungsorientiert Handball zu spielen“, erklärt Christian Ramm, dessen Kapitänsrolle beim OHC im vorigen Sommer bereits von Robin Manderscheid übernommen worden war. Nun scheint es ganz vom Tisch zu sein.

„Christian hatte eine enorme Entwicklung genommen und sich über die Linksaußen-Position zunehmend als Spielmacher etabliert“, sagt OHC-Präsident Thomas Stahlberg, der den Schritt der Oranienburger Nummer 9 sehr bedauert. Es führe derzeit dennoch kein Weg daran vorbei, so Stahlberg. Der Vereinschef betont aber: „Der Oranienburger HC wird für ein mögliches Comeback immer ein Trikot zur Seite legen.“ Und Ramm sagt dazu: „Wenn ich noch einmal Handball spiele, dann nur für den OHC.“ Auch eine Rolle als Übungsleiter könne er sich vorstellen. „Handball ist meine Leidenschaft. Aber noch noch möchte ich darüber nicht nachdenken“, so der frühere Rückraumspieler.

Auf seine Zeit beim OHC, zu dem er 2011 wechselte und für den er 18. April 2015 gegen Schwerin letztmalig auf dem Parkett stand, blickt Ramm zufrieden zurück. „Hier habe ich meine schönsten Momente erlebt. Die Stimmung in der Halle mit unseren geilen Fans ist immer unglaublich“, sagt er. Auch mit Trainer Christian Pahl habe er sich gut verstanden. „Es zerreißt mich innerlich wirklich, jetzt aufzuhören.“

Von Christoph Brandhorst

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