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„Handballgott wollte unseren Sieg nicht“

Oranienburger HC, 3. Liga Nord, Männer „Handballgott wollte unseren Sieg nicht“

Auch aus dem zweiten Auswärtsspiel der Saison ging der Oranienburger HC leer aus. In dem Gipfeltreffen der Liga beim VfL Fredmusste sich das Team beugen, haderte mit der eigenen Abwehrleistung und den vergebenen Chancen.

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Janis Bohle (beim Wurf) absolvierte in Fredenbeck seinen ersten Saisoneinsatz für den OHC.

Quelle: AM

VfL Fredenbeck – Oranienburger HC 31:28 (15:16). . Dem Oranienburger HC ist der Sprung an die Tabellenspitze nicht geglückt. Am Sonnabend verlor die Mannschaft das Spitzenspiel der 3. Liga Nord beim Tabellenführer VfL Fredenbeck knapp. Statt 6:2 Punkte stehen jetzt 4:4 für den OHC zu Buche. Die Niedersachsen haben Platz 1 verteidigt.

„Es war ein Spiel auf hohem Niveau, welches man in der 3. Liga nicht so oft sieht. Es war von Intensität geprägt“, sagte Oranienburgs Coach Christian Pahl nach dem Abpfiff. „Der VfL war in der Breite gut besetzt, hat in richtigen Momenten gewechselt, spielte mit viel Tempo, machte Druck, war aber nicht unschlagbar.“ Beide Mannschaften ließen dem Gegner – insbesondere ergebnistechnisch – kaum Raum. Die gegenseitigen Führungen drehten sich in der Regel um einen Ein-Tor-Vorsprung. Folgerichtig konnten die 900 Zuschauer ständig ausgeglichene Spielstände auf der Anzeigetafel betrachten (4:4, 9:9, 12:12). Auch die sechs Zeitstrafen gegen die Oranienburger allein in der ersten Halbzeit änderten daran nichts. Kapitän Robin Manderscheid erwischte es gleich zweimal. „So mussten wir umstellen, was unser Spiel natürlich beeinflusst“, so Christian Pahl. Die Abwehr ließ am Sonnabend die Dominanz der ersten drei Spiele vermissen („Uns fehlte der Zugriff.“). Die Kompaktheit fehlte. Von den Außenpositionen ging fast jeder Ball rein. Trotzdem erarbeiteten sich die Gäste eine 16:15-Halbzeitführung, die nach Wiederanpfiff auf 17:15 ausgebaut wurde, wenig später hieß es 19:17 für den OHC, obwohl Dominic Kehl mit einem Siebenmeter scheiterte (später auch Darius Krai). Es bestand sogar die Chance, auf 20:17 zu erhöhen. Das klappte nicht. Die Gäste verloren die Kontrolle, die Partie kippte in jener Phase. Fredenbeck traf dreimal in Folge zum 20:19. Noch blieb der OHC im Rennen (20:20, 21:21), ehe das 24:21 (47.) für die Gastgeber ein Fingerzeig für das war, wohin die Reise gehen würde, auch wenn sich die Havelstädter nicht abschütteln ließen (26:24, 28:27, 30:28).

In der Summe sprachen am Sonnabend zu viele Dinge gegen den OHC. Eine ganze Reihe vergebener Chancen, das verlorene Torwartduell, Pech (bei einem Gegenstoß rutschte Nils Müller aus) und auch kein Glück mit den Unparteiischen. „Der Handballgott wollte es wohl nicht, dass wir gewinnen“, so Christian Pahl. Für ihn unter anderem ärgerlich, dass „ein lächerlicher Siebenmeter kurz vorm Ende das Spiel letztlich entschieden hat. „Er war ein Geschenk. Ich hätte gern gesehen, wie sich die Fredenbecker den Sieg hätten selbst erkämpfen müssen. Man kann ihnen aber wegen der Entscheidung keinen Vorwurf machen. Es ist nur schade. Am Ende hat für mich die etwas glücklichere Mannschaft gewonnen.“ Das einzig Positive: Der Auftritt war wesentlich besser als der vor zwei Wochen in Altjührden. „Aber wir konnten den Bock auswärts nicht umstoßen.“

Von Stefan Blumberg

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