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Hennigsdorfer Ringer wieder auf der Matte

Ringen-Oberliga Mitteldeutschland Hennigsdorfer Ringer wieder auf der Matte

Mit ihrem Auswärtskampf im mecklenburgischen Lübtheen beginnt für die Ringer des Hennigsdorfer RV die neue Saison. Sie starten nach der Strukturreform in der Oberliga Mitteldeutschland. Mit zahlreichen hochkarätigen Neuzugängen zählt der Meister um Trainer Norman Brennert auch dort zu den Mitfavoriten.

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Die Hennigsdorfer Ringer um Vereinschef Bernd Brennert (ganz links) können nun jede Gewichtsklasse doppelt besetzen.

Quelle: privat

Hennigsdorf. Für die Hennigsdorfer Oberliga-Ringer ist die Sommerpause vorbei. Am Sonnabend (3. September, 17 Uhr) startet der Nord-Meister des Vorjahres mit seinem Gastauftritt bei der KG RV Lübtheen II in die neue Saison. Dafür hat Trainer Norman Brennert sein Team kräftig aufgerüstet.

Nach der Strukturreform von der Bundesliga bis in die unteren Klassen wird der Hennigsdorfer Ringerverein nun in der Oberliga Mitteldeutschland deutlich mehr Gegner haben als im Vorjahr. Künftig kämpfen acht Teams in jeweils zwei Staffeln um den Titel. Dadurch hat der HRV mehr Kämpfe, welche in Vor- und Rückrunde entschieden werden.

Die Hennigsdorfer verstärkten sich deshalb in der Sommerpause nicht nur qualitativ sondern auch quantitativ. Der Kader besteht nunmehr aus 23 Kämpfern, wodurch die einzelnen Gewichtsklassen doppelt besetzt werden konnten. Damit zählt der HRV sicherlich zu den Mitfavoriten auf den Titel. Trainer Norman Brennert will davon nichts wissen. Er möchte, dass sich sein Team in der neuen Oberliga etabliert. „Dann schauen wir, was geht.“

Erste Erkenntnisse kann er bereits am Sonnabend sammeln, wenn sein Team bei der Reserve der KG RV Lübtheen den ersten Auswärtskampf bestreitet. In den vergangenen zwei Jahren gewann der HRV alle Duelle gegen die Lübtheener. Allerdings waren es stets knappe und spannende Duelle. „Lübteen hat eine deutlich jüngere Mannschaft und ist daher ein sehr ernst zu nehmender Gegner“, weiß Brennert. „Ich rechne mit einem engen Ausgang, welcher hoffentlich zu unseren Gunsten ausfällt“so der Hennigsdorfer Coach. Da er in Lübtheen hinsichtlich des Kaders aus dem Vollen schöpfen kann, fährt er mit seinem Team optimistisch in die 4600-Einwohner-Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

In einer Woche steigt in heimischer Halle dann der erste Heimkampf gegen den neu formierten Bundesligaabsteiger Luckenwalder SC. „Die sind für mich ein großer Titelaspirant. Deshalb wären die ersten Punkte in Lübtheen schon sehr wichtig“, schätzt Norman Brennert ein.

Felix Menzel gehört sicher zu den prominentesten Neuzugängen des HRV. Er besetzt die Klasse 76 kg Freistil. Zuletzt kämpfte der 28-Jährige für Luckenwalde in der Bundesliga. Mit der Nationalmannschaft war er bei zwei Weltmeisterschaften und einer EM. Geboren wurde der mehrfache Berliner Meister in Neuruppin. Auch Erik Hahn kommt mit beachtlichen Erfolgen nach Hennigsdorf. In seiner Vita steht unter anderem ein 4. Platz bei Olmypia in Atlanta (1996). Er kämpft in der Klasse bis 100 kg (griechisch-römisch). Dazu kommt mit Jamaal Williams auch noch ein Amerikaner, der die 66 kg-Klasse besetzt. Und mit André Piotrowski (100 kg Freistil) kehrt ein HRV-Talent vom SV Luftfahrt Berlin zurück. Eigengewächs Arne Schneider (57 kg), Ingo Köhler (57 kg Freistil) vom TSV Falkensee und Routinier Alexander Herkt (66 kg/71 kg Freistil) ergänzen den Hennigsdorfer Kader.

Von Bernd Jünemann

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