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Hennigsdorfer Routinier verabschiedet sich

Ringen-Oberliga Hennigsdorfer Routinier verabschiedet sich

Im Hinkampf um Platz fünf der Ringen-Oberliga Mitteldeutschland fuhr der Hennigsdorfer RV einen souveränen Heimsieg gegen den Luckenwalder SC ein. Der Abend begann mit einem emotionalen Höhepunkt. Ein HRV-Ringer stieg zum letzten Mal auf die Matte – und benötigte nur wenige Sekunden für seinen Erfolg.

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Hört auf: Andreas Voge.

Hennigsdorf. Der Hinkampf um Platz fünf der Ringen-Oberliga Mitteldeutschland gegen den Luckenwalder SC begann mit einem emotionalen Moment. Hennigsdorfs „Oldie“ Andreas Voge bestritt in der Klasse bis 57 kg/Freistil den letzten Kampf seiner erfolgreichen Karriere, in der er mehrfach DDR-Meister und einmal EM-Vierter wurde. Vor 175 Zuschauern benötigte der 55-Jährige nur 43 Sekunden, um Michel Penkert auf die Schulter zu zwingen. Auf Händen trug ihn sein Team von der Matte. „Diese Szene war für alle hochemotional. Vielen Dank für alles, Vogi“, sagte sein sichtlich gerührter Trainer Norman Brennert.

Es war der Auftakt zum souveränen 26:6-Heimerfolg des HRV, der sich eine gute Ausgangsposition für den Rückkampf am Sonnabend verschaffte. Ronny Richter (130 kg/Freistil) erhöhte gegen Ruslan Grigoryan nach einem Schulterwurf auf 8:0. Till Weinkauf (61 kg/griechisch-römisch) musste über die volle Zeit ringen, gewann aber 16:4. Hennigsdorfs Erik Hahn (100 kg/griechisch-römisch) betrieb Werbung für den Ringkampf. Er war stets Herr über den Kampf und zeigte bei seinem 12:0-Sieg seine guten Techniken. Mit schnellen Angriffen konnte auch Alexander Herkt in der Klasse bis 66 kg/Freistil gegen Adrian Deutschmann einen Schultersieg einfahren und das Gesamtergebnis auf 18:0 schrauben.

Weil der HRV in der Klasse bis 90 kg/Freistil keinen Gegner stellte, holte Luckenwalde seine ersten Punkte. Jamaal Williams (71 kg/griechisch-römisch) kassierte eine 8:11-Niederlage. Doch Martin Martinke zeigte, warum er „Mister 100 Prozent“ gerufen wird und fegte Shamo Ali nach technischer Überlegenheit von der Matte. André Paris (76 kg/Freistil) veredelte den HRV-Erfolg mit einem Schultersieg.

Von Bernd Jünemann

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