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Ivan Szabo hält die Sensation fest

Sieg gegen den Spitzenreiter Ivan Szabo hält die Sensation fest

In der 3. Handball-Liga bezwingt der Oranienburger HC den Spitzenreiter aus Magdeburg. Schlüssel zum Erfolg waren eine überragende Torhüterleistung, ein treffsicherer Angriff und ein Neuzugang, den die Oranienburger erst kurz vor der Partie gegen die Bundesliga-Reserve des SCM verpflichteten.

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OHC-Torhüter Ivan Szabo (links) habe ein „Riesenspiel“ gemacht, lobt sein Coach Christian Pahl.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg .
Oranienburger HC – SC Magdeburg II 24:22 (14:10). „Das ist nicht ganz normal“, sagt OHC-Trainer Christian Pahl über den Heimsieg seines Teams gegen den Tabellenführer der 3. Handball-Liga aus Magdeburg. „Da ist uns eine kleine Sensation gelungen, und das sogar ziemlich souverän.“ Dabei hatte die Bundesliga-Reserve des SCM die Partie durchaus ernst genommen. Vincent Sohmann, Maceij Gebala und Alexander Saul hatten am Nachmittag in Eisenach noch Bundesliga gespielt, kamen dann mit dem Auto nach Oranienburg.

Dort überraschte sie der OHC, angepeitscht von 897 Zuschauern in der MBS-Arena mit einem mutigen Auftakt und körperlicher Präsenz. „Wir sind gut reingekommen, davon waren die Magdeburger ein Stück weit beeindruckt“, analysiert Pahl. Der Oranienburger Trainer hatte mit Darius Krai eine weitere Option für das Topspiel bekommen. Ausgestattet mit einem Zweitspielrecht wurde er kurzfristig vom Oberligisten VfL Lichtenrade verpflichtet. „Als Reaktion auf die Verletztenmisere“, erklärt OHC-Präsident Thomas Stahlberg. Christian Pahl ergänzt: „Er hat eine Füchse-Ausbildung genossen, war Junioren-Nationalspieler und wird vor allem spielerisch sehr gut zu uns passen.“ Der Einstand des 20-Jährigen auf dem Oranienburger Parkett hätte dann jedoch besser laufen können – er kassierte nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung eine Zeitstrafe.

Die Führung, die sich der OHC gleich zu Beginn des Spiels erarbeitete, sollte er bis zum Schluss nicht mehr hergeben. Das lag auch an Ivan Szabo. Spätestens als der Torhüter der Kreisstädter nach zehn Minuten gleich doppelt gegen Sohmann parierte, war es sein Abend. „Er hat ein Riesenspiel gemacht“, lobt Pahl, der weiß, dass sein Team gute Torhüterleistungen braucht, um solche Siege einzufahren. „Er hat bestimmt zehn Bälle mehr gehalten als Ambrosius auf der anderen Seite.“ Lediglich als die Gäste mit drei Treffern in Folge zum 8:9 aufschlossen (21.), wankte die OHC-Führung kurz. Bis auf zwei, drei Gegenstöße habe die Oranienburger Abwehr wenig zugelassen, sagt ein zufriedener Christian Pahl. „Ihren Positionsangriff haben wir gut in den Griff bekommen.“ 22 Gegentore gegen Magdeburg seien sensationell, so der OHC-Coach.

Als Dominic Kehl schon nach der Schlusssirene zur Pause einen Freiwurf zum 14:10 verwandelte, tobte die Halle. Dabei sah Pahl im Offensivspiel noch Luft nach oben: „Linus Dömeland haben wir kaum und Dominic Kehl fast gar nicht ins Spiel bringen können.“ Sein Team habe sich viele Möglichkeiten kreiert, aber längst nicht alle genutzt. „Sonst hätten wir es entspannter gestalten können.“ Ein Happy-End hatte der Abend auch für Neuzugang Darius Krai. Er erzielte 80 Sekunden vor dem Ende seinen ersten und auch den letzten OHC-Treffer der Partie zum 24:21. Christian Pahl: „Das war in ganz wichtiges Tor für ihn.“

Von Christoph Brandhorst

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