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Josip Perkovic: „Möchte mir Spielzeit erarbeiten“

Der Neue beim Oranienburger HC Josip Perkovic: „Möchte mir Spielzeit erarbeiten“

Der Berliner verließ seinen Verein und wagt beim Oranienburger HC den Sprung von der A-Jugend in den Männerbereich. Josip Perkovic kam vom VfL Potsdam in die Oberhavel-Kreisstadt. Hier versucht er, sich einen Platz auf der Kreisposition zu erarbeiten.

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Josip Perkovic.

Quelle: Stefan Blumberg

Oranienburg. Josip Perkovic ist einer von bislang zwei neuen Spielern beim Handball-Drittligisten Oranienburger HC. Der 19-Jährige kam direkt aus der A-Jugend des VfL Potsdam. Der in Berlin-Wilmersdorf wohnende Kreisläufer, der auf der Suche nach einem Studiumsplatz ist, absolvierte in dieser Woche seine ersten Trainingseinheiten in Oranienburg.


MAZ:
Sie haben beim VfL Potsdam gespielt, der ebenfalls ein Drittligateam hat. Warum fiel die Wahl auf den Oranienburger HC?

Josip Perkovic: Aus meiner Zeit bei den Füchsen Berlin kenne ich Spieler wie Nils Müller, Janis Bohle oder Dominic Kehl. Wir hatten immer mal wieder Kontakt. Außerdem weiß ich, dass man beim OHC als junger Spieler auch Chancen bekommt. Das gab den Ausschlag.

Füchse Berlin und VfL Potsdam – gab es vorher noch einen anderen Verein?

Perkovic: Nur noch den BSV 92 in Berlin.

Welche Ziele verfolgen Sie beim OHC?

Perkovic: Ich möchte mir mit meinen Leistungen eine gewisse Spielzeit erarbeiten.

Nominell gibt es mit Robert Stelzig, Stephan Kleinert und Janis Bohle schon drei Kreisspieler. Da hat es ein junger Mann nicht leicht. Können Sie geduldig sein?

Perkovic: Ich glaube schon. Bei meiner Verletzung vor ein paar Jahren musste ich auch Geduld haben und bin wiedergekommen.

Wann und was war das?

Perkovic: Da war ich 15 Jahre alt. Ich hatte gerade mein Debüt in der A-Jugend gegeben und bin danach gleich zum B-Junioren-Pokalfinale gefahren. In der letzten Minute habe ich mir bei einem Tempogegenstoß das Kreuzband gerissen. Aber wir gewannen den Pokal.

Wie ist Ihr erster Eindruck beim OHC?

Perkovic: Sehr gut. Die Harmonie gefällt mir – junge und dienstältere Spieler verstehen sich. Es muss sich hier niemand als Außenstehender fühlen.


Von Stefan Blumberg

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