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Keine Medaillen mehr für Hohen Neuendorf

Leichtathletik Keine Medaillen mehr für Hohen Neuendorf

Gemischte Gefühle herrschen nach den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Nachwuchs bei den Leichtathleten des SV electronic Hohen Neuendorf. Einige Athleten überraschten mit neuen Bestleistungen, andere blieben unter den Erwartungen. Nach dem Block-Mehrkampf-Silber von Julius Aurel Hack gab es keine weiteren Medaillen für Hohen Neuendorf.

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Die 4 x 100 m-Staffel der U 16 sprintete in Bremen auf Platz 8.

Quelle: privat

Hohen Neuendorf. Bei den Mehrkampf-Bundestitelkämpfen der Junioren konnte Tjara Hsu vom SV electronic Hohen Neuendorf am vergangenen Wochenende einen starken 8. Platz im Siebenkampf belegen. Die 14-Jährige stellte vier neue Bestleistungen auf und konnte sich am Ende über 3607 Punkte freuen – fast 200 Punkte mehr als ihr bisher bester Gesamtwert. Hsu glänzte auf der 800 m-Strecke mit 2:30,47 Minuten und freute sich besonders über ihr Hochsprungergebnis von 1,55 Metern. Ihre Speerwurfweite von 39,40 Metern war zwar keine persönliche Bestleistung, dafür aber die Höchstweite in diesem Wettkampf.

Überzeugen konnte bei den U 16-Meisterschaften in Bremen auch die Hohen Neuendorfer 4 x 100 m-Staffel. Henriette Gruhn, Johanna Koch, Elisa Jochmann und Anna Kristin Hempel qualifizierten sich mit 50,54 s für den A-Endlauf. Dort verbesserten sie ihre Bestleistung um fünf Hundertstelsekunden auf 50,37 Sekunden und landeten auf dem 8. Platz. Die Einzelstarter Jannes Flieger (15), der den 600-Gramm-Speer auf 55,42 Meter wuchtete, gehörte zwar zu den Favoriten auf eine Medaille, konnte aber nicht an seine Bestleistungen anknüpfen und wurde Siebter. Die 15-jährige Gruhn startete auch über die 80 m Hürden, verpasste aber das Finale.

Die 4 x 100 m-Staffel war auch bei den U 18-Titelkämpfen in Heidenheim ein Erfolgsgarant. Henriette Gruhn, Anna Maria Sommerfeld, Noa Elena Grochowski, Julia Jacobs sowie Lea Hurdelhey als Ersatzläuferin qualifizierten sich mit 48,32 Sekunden, womit sie ihre Bestleistung deutlich unterboten (bisher 48,79 s), und belegten im A-Finale in 48,92 Sekunden den 7. Platz. Julia Selina Stein sprintete die 400 m Hürden im Vorlauf in 65,21 Sekunden – persönliche Bestleistung. Im Endlauf legte sich noch einen drauf, wurde Siebte in 65,03 Sekunden. Anna Maria Sommerfeld, die auch noch dem jüngeren Jahrgang angehört, konnte ihre Bestleistung über 200 m nicht erreichen – Finale verpasst. Sophie Bennewitz (17) warf den Speer nur auf 34,65 Meter und blieb weit unter ihrer Jahresbestleistung (45,66 m).

Von Kerstin Paech

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