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Kräftemessen der jungen Oberhavel-Korbjäger

Einmal wie Kobe Bryant Kräftemessen der jungen Oberhavel-Korbjäger

Während ein ganz Großer des Basketball-Sports gerade seine Karriere beendete, eifern in der Oranienburger MBS-Arena zahlreiche Korbjäger-Talente aus Oberhavel ihren Idolen nach. Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat zum achten Mal zum Schulcup eingeladen. Einige Schulen des Kreises erweisen sich dabei als echte Basketball-Hochburgen.

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OHC erst pomadig, dann dynamisch

Die Mühlenbecker Gesamtschule und die Torhorstschule Oranienburg blieben unter sich.

Quelle: Christoph Brandhorst

Oranienburg. Während im fernen Los Angeles in der Nacht zum Donnerstag mit Kobe Bryant ein ganz Großer des Basketballs „Good bye“ sagte, sorgten am Mittwoch und Donnerstag Oberhavels Nachwuchskorbjäger in der Oranienburger MBS-Arena für Furore. Dort veranstaltete Basketball-Bundesligist Alba Berlin gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) bereits zum achten Mal ein Vorrundenturnier seines Schulcups. Die beiden erstplatzierten Schulteams sind am 4. Juni beim Finalturnier in der Berliner Max-Schmeling-Halle dabei. Und von den insgesamt rund 230 Schülern aus Oberhavel hegt sicher der eine oder andere auch den Traum, einmal so zu spielen wie Kobe.

„Man kann im Basketball viel erreichen“, sagt Jonas Störmer. Der Sportlehrer betreut die Arbeitsgemeinschaft der Mühlenbecker Käthe-Kollwitz-Gesamtschule. Man ist Alba-Partner, einmal im Monat kommt ein ausgebildeter Trainer des Clubs vorbei und gibt Ratschläge. „Das ist toll und bringt Abwechslung rein“, so Störmer. Und Früchte trägt die Arbeit auch. „Wir haben aktive Spieler von den Starwings Glienicke, VfB Hermsdorf und sogar Alba in unseren Reihen“, sagt der Pädagoge stolz. Einer seiner ehemaligen Schützlinge habe es sogar bis in die 3. Liga geschafft. Auch im Schulcup ging die Finalqualifikation nur über die Kollwitz-Schüler. „Wir fahren mit allen vier Teams zum Finale nach Berlin“, sagt Störmer. Je zwei erste (WK I männlich, WK III männlich) und zweite Plätze (WK II männlich, WK IV männlich) sprangen für die Mühlenbecker heraus.

Ganz unter sich blieben die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule und die Oranienburger Torhorstschule in der WK I männlich. In Hin- und Rückspiel ermittelten sie den Sieger – nach Berlin dürfen beide. Mit der Resonanz im achten Jahr zeigte sich Alba-Projektleiterin Kristina Heidenreich dennoch zufrieden. „Die meisten Schulen sind schon Stammgäste hier und zählen auch zu unseren Partnerschulen“, sagt sie. Manche seien seit dem ersten Jahr dabei. Ein Abo auf den Vorrundensieg haben die Mädchen des Hohen Neuendorfer Marie-Curie-Gymnasiums in der WK II. Sie siegten diesmal vor der 1. Oberschule und dem Hedwig-Bollhagen-Gymnasium aus Velten. „Habt ihr eigentlich schon mal nicht gewonnen?“, fragte Steffen Merker vom Organisationsteam, als er die Hohen Neuendorfer Mädels zur Siegerehrung nach vorn rief. Und Kristina Heidenreich erklärt: „Manche Gesichter kennt man schon.“

Das schätzt auch Sportlehrer Störmer an der schon traditionellen Veranstaltung. „Das ist ein schöner Saisonausklang“, sagt er. „Und es ist toll, die Jungs von Jahr zu Jahr wachsen zu sehen.“ Deswegen zähle der Schulcup neben „Jugend trainiert für Olympia“ zu den Höhepunkten im Schulsportjahr. Und vielleicht schlummert in manchem Korbjäger-Talent ja sogar ein kleiner Kobe Bryant.

Von Christoph Brandhorst

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