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Krai: „Für meine berufliche Entwicklung“

Oranienburger HC Krai: „Für meine berufliche Entwicklung“

Nach nur einem Jahr gehen Handball-Drittligist Oranienburger HC und Rückraumspieler Darius Krai wieder getrennte Wege. Vor seinem Abschied aus der Oberhavel-Kreisstadt spricht Krai über seine Zeit beim OHC, seinen neuen Job in Kiel und die handballerische Neuorientierung.

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Rückraumspieler Darius Krai wird nicht mehr für den Oranienburger HC auf Torejagd gehen.

Quelle: Roeske

Oranienburg. Ein Jahr war er jetzt beim Oranienburger HC – und schon ist er wieder weg. Rückraumspieler Darius Krai, der im Sommer seine Ausbildung abgeschlossen hatte, war auf der Suche nach einer Arbeit. In Schleswig-Holstein hat der 21-Jährige sie gefunden. Damit ist das Kapitel Oranienburg für den einstigen Junioren-Nationalspieler und zweifachen deutschen A-Jugendmeister (mit den Füchsen Berlin) beendet.

Das ging ja schnell. Wie kam es denn, dass Sie ihren Lebensmittelpunkt verlegen?

Darius Krai: Eigentlich hatte sich die Stelle beim Handballverband Schleswig-Holstein längst erledigt. Ich erhielt eine Absage. Dann kam aber der Anruf, in dem mir mitgeteilt wurde, dass sie doch mit mir zusammenarbeiten wollen.

Was machen Sie künftig in Kiel?

Krai: Das ist ein Projekt, in dem Kinder und Jugendliche für den Handball begeistert werden sollen. Sie sollen entwickelt und ausgebildet werden. Wir gehen in Kitas und Schulen, auch auf Dörfer. In Schleswig-Holstein ist die Lage im Nachwuchshandball schwierig. Es gibt auch immer weniger Vereine. Der Verband will dieser Tendenz entgegenwirken.

Im Moment sind Sie noch an der Schulter verletzt. Das geht vorbei. Haben Sie die Möglichkeit, weiter Handball zu spielen?

Krai: Das ist aktuell noch gar kein Thema. Aber ich gehe davon aus, dass es sich zeitlich irgendwie ermöglichen lässt.

Ein Jahr beim Oranienburger HC – was bleibt aus dieser Zeit hängen?

Krai: Zuerst einmal habe ich zu unserem Trainer Christian Pahl gesagt, dass es keine Entscheidung gegen den OHC, sondern eine für meine beruflich Entwicklung ist. Bis auf die Verletzung war beim Oranienburger HC alles bestens. Wir sind als Team in dieser Zeit richtig zusammengewachsen. Mir hat das alles Spaß gemacht, natürlich auch, in der vollen Halle zu spielen. Ich wurde hier sehr herzlich aufgenommen. Auch jetzt – selbst wenn ich durch die Schulterverletzung nur Zuschauer bin – sind die Menschen hier sehr nett.


Von Stefan Blumberg

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