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Laufen am körperlichen Limit

Läufer Porträt Laufen am körperlichen Limit

Rene Kloberdanz mag die „langen Kanten“. Der 43-Jährige aus Oranienburg ist in dieser Woche Hauptdarsteller unser Serie „Läufer im Porträt“.

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Rene Kloberdanz lief 100 Kilometer beim Mauerweglauf.

Quelle: privat

Oranienburg. Dieser Mann geht beim Laufen ans Limit. Rene Kloberdanz aus Oranienburg mag die ganz langen Kanten. „Ich finde es toll, lange Läufe zu machen und mir macht das totalen Spaß. Umso länger die Strecke, umso mehr lernt man seinen Körper kennen“, erklärt der 43-Jährige seine Faszination. Halbmarathon, Marathon, Ultra Marathon – Kloberdanz ist alles schon gelaufen. Seiner bisher größten sportlichen Herausforderung stellte er sich jedoch am vergangenen Wochenende, als er als Einzelläufer am Berliner Mauerweglauf teilnahm. 161 Kilometer lagen vor ihm. „Ich bin im letzten Jahr die Staffel gelaufen und wollte anschließend unbedingt alleine die Strecke absolvieren. Leider musste ich nach knapp 100 Kilometern verletzt aufgeben.“

Traurig sei er nicht gewesen darüber, eher überwog der Stolz, solch eine lange Distanz geschafft zu haben. „Ich habe in den vergangenen zehn Wochen knapp 800 Trainingskilometer abgerissen und fühlte mich superfit. Nun versuche ich es im nächsten Jahr nochmal“, so Kloberdanz. Laufen geht der Oranienburger erst seit vier Jahren. „Kurz vor meinem 40. Geburtstag hatte ich eine kleine Sinnkrise und mir fehlte die Bewegung und mein Gewicht war auch nicht so, wie ich es gerne gehabt hätte. Also fing ich an zu laufen und war begeistert.“ Stück für Stück steigerte er die Distanzen. Auch in Oberhavel nimmt Kloberdanz, der offiziell für die LG Mauerweg Berlin antritt, an vielen Volksläufen teil. „Das sind fantastische Läufe, sehr familiär, das mag ich.“ Seine Ziele für die nahe Zukunft beinhalten bei Kloberdanz fast logisch: lange Strecken. „Meine Ziele sind die 29 Stunden von Zehdenick, dazu der 100er im Taubertal und die 100 Kilometer im schweizerischen Biel.“

Von Knut Güldemeister

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