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Lindow-Gransee geht wieder ans Netz

2. Volleyball-Bundesliga Lindow-Gransee geht wieder ans Netz

Die Sommerpause endet für das Zweitliga-Team mit dem fünftbesten Zuschauerzuspruch am Samstag. Dann werden die Anhänger des SV Lindow-Gransee die Akteure auf der Platte gegen Bitterfeld-Wolfen wieder zu Höchstleistungen anfeuern. Viele Gesichter dürften ihnen bekannt vorkommen – im Kader gab es nur wenige Veränderungen.

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Das Team des SV Lindow-Gransee für die Saison 2016/17 in der 2. Volleyball-Bundesliga (von links): Trainer Victor Eras, Niklas Rudolf, Romolo Gonzales Galiao, Nicolai Kracht, Paul Boock, Marcus Steck,Martin Pomerenke, Wito Krüger, Jan-Philip Marks,Till Theißen, Jan Philip Krabel, Co-Trainer Mirko Heine.

Quelle: Dirk Becker

Gransee/Lindow. Den Volleyballsport entwickeln, von der 2. Bundesliga bis in den Nachwuchsbereich, und damit ein Alleinstellungsmerkmal für die Region erreichen, ist das erklärte Ziel für die kommenden Jahre beim SV Lindow-Gransee. Frank Seeger, Volleyballchef des Vereins, gab diese Marschroute kürzlich während der Mitgliederversammlung des Vereins im Lindower Sportlerheim aus, während der auch das Flaggschiff der Volleyballer, die Zweitliga-Mannschaft, sich vorstellte.

Dass seine Sportart einen Aufschwung erfahren wird, ist sich Teammanager Dirk Schmidt sicher: „Immerhin haben 8 Millionen das Endspiel in Rio verfolgt, und das um 5 Uhr morgens.“ Den Erfolg der beiden Beach-Volleyball-Damen bei den Olympischen Spielen vor einigen Wochen, bringe dem Volleyball auch in der Region neue Anhänger. Nicht von ungefähr kann der SV Lindow-Gransee vier, statt der bislang zwei Nachwuchsmannschaften ins Rennen schicken. „Da ist noch Luft nach oben“, so Frank Seeger, der gerade in diesem Bereich mehr Professionalität bei den Beteiligten anmahnte.

Bei der ersten Mannschaft unter dem Trainergespann Victor Eras und Mirko Heine lief es in der vergangenen Saison nicht immer rund. Eine unerklärliche „Heimseuche“ hatte die Mannschaft erfasst. Niederlagen reihten sich in der Dreifelderhalle in Gransee, der Heimstatt des Teams, an Niederlage. Mit Platz fünf wurde trotzdem ein erklärtes Ziel erreicht. „Es hätte auch leicht Platz drei sein können“, so Seeger. An den Fans habe es zumindest nicht gelegen. Mehr und mehr haben die Heimspiele in der zweiten Bundesliga „Event-Charakter“ erreicht. Ein Dank an die Fans folgte. Die haben die Mannschaft um Victor Eras dann auch gleich zweimal zur Mannschaft des Jahres bei den Sportlerwahlen in Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin gewählt. „Das war schon außergewöhnlich.“ Insgesamt 3520 Zuschauer verfolgten zuletzt die zwölf Partien am eigenen Netz – auch in dieser Statistik schließen die Granseer als fünfbestes Team der Liga ab.

Konstanz, häufig fiel das Wort in Seegers Rede, Konstanz fehle ihm in einigen Belangen, um noch erfolgreicher zu sein. In der Mixed-Mannschaft sah er noch Bedarf, die in ihrer Staffel nur Letzter wurden. Oder bei der zweiten Mannschaft, die dann die Meisterschaft schon früher für sich hätte entscheiden können. So blieb es spannend bis zum Schluss, bis das Team um Trainer Marc Lau den Aufstieg in die Brandenburgliga feiern konnten. Team drei behauptete sich in der Landesklasse mit Platz fünf. „Oft müssen sie in der Zweiten aushelfen“, so Seeger. Mehr sei so nicht drin gewesen. Nicht unerwähnt sollte ein dritter Platz der U 18-Mannschaft im Landespokal bleiben. „Wir sind auf einem guten Weg“, so das Fazit.

Am morgigen Sonnabend sind die stimmgewaltigen Granseer Fans wieder gefordert. Um 18 Uhr eröffnen die Eras-Schützlinge in der Dreifelderhalle die Saison gegen Vorjahres-Vizemeister VC Bitterfeld-Wolfen. Mit dabei ist dann Rückkehrer Rolumu Goncalves Galiao (MAZ berichtete). Der brasilianische Mittelblocker soll dem SV zur mehr Stabilität verhelfen. Außerdem neu: Jan-Philip Marks. Der 24-Jährige kommt vom Bundesligisten Powervolleys Düren. Mit seinem Bruder Christoph Marks wird er in Gransee allerdings nicht mehr zusammenspielen. Er verließ den SV im Sommer.

Von Dirk Becker

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