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Lindow-Gransee hat es eilig

2. Volleyball-Bundesliga Lindow-Gransee hat es eilig

Im Schnelldurchgang fertigten die Zweitliga-Volleyballer des SV Lindow-Gransee am Sonntag den Aufsteiger aus dem Tecklenburger Land ab. Nur gut eine Stunde benötigten die Schützlinge von Trainer Victor Eras für ihren Drei-Satz-Sieg. In der Tabelle haben sich die Granseer nach einem durchwachsenen Start nach oben gearbeitet.

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Gransees Mittelblocker Romulo Galiao beim Angriffsversuch.

Quelle: Christoph Brandhorst

2. Volleyball-Bundesliga Nord.
SV Lindow-Gransee – SV Cheruskia Laggenbeck 3:0 (25:17, 25:14, 25:19). Die Volleyballer des SV Lindow-Gransee hatten es am Sonntagnachmittag eilig. Zur ungewohnten Spielzeit wollten sie sich nicht lange aufhalten und machten mit den Gästen, die in gerade in die 2. Bundesliga zurückgekehrt sind und dort lange unter dem Namen VC Tecklenburger Land firmierten, kurzen Prozess. Nach nur 62 Minuten hatten sie den Drei-Satz-Erfolg in der Tasche.

Gransee legte in der mit 277 stimmgewaltigen Fans gefüllten Dreifelderhalle furios los. 21 Minuten genügten für einen 25:17-Satzerfolg, bei dem die Gastgeber von Trainer Victor Eras nur kurz wankten. Nicolas Marks sorgte mit seinem Punkt zum 24:16 für den ersten Satzball des Tages, den zweiten verwandelte er dann gleich selbst. Marks wurde im Anschluss zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt, in der die Granseer weiter den Ton angaben. Die Marks-Brüder Nicolas und Jan-Philipp seien die erhofften Verstärkungen, freut sich Vereinschef Frank Seeger. „Sie kommen immer besser ins Rollen.“

Der Vorsitzende sah eine „runde Leistung“ seiner Mannschaft. Weil die Gäste vor allem in der Annahme nicht zu ihrer Normalform fanden, war auch der zweite Spielabschnitt schnell entschieden. Als Nicolas Marks Aufschlag zum zwischenzeitlichen 8:4 übers Netz rollte, merkten viele Zuschauer in der Halle: Heute klappt beim SV Lindow-Gransee alles. „Immer, wenn die Gäste rangekommen sind, haben wir nochmal eine Schippe draufgelegt“, freut sich Frank Seeger. „Das war sehr souverän.“ Dabei hatte er den Aufsteiger als kampfstarke Truppe erwartet. Bei den Granseer bewahrheitete sich der Grundsatz, eine Gewinnermannschaft nicht zu verändern. Musste Niklas Rudolf beim 3:0-Sieg in Delbrück noch notgedrungen als Mittelblocker aushelfen, bot er auch am Sonntag eine starke Partie auf dieser Position. „Vom Block bis zum Angriff hat es heute bei uns gepasst“, lobt Vereinschef Seeger. Ein 25:19 in Satz 3 rundete die Vorstellung ab. „Es gab nur ein paar Flüchtigkeitsfehler.“

In der Tabelle haben sich die SV-Volleyballer klammheimlich an die Spitzengruppe herangepirscht. Jetzt sind sie schon Vierter. „Wir mussten ja einige neue Spieler integrieren“, erklärt Seeger den holprigen Saisonstart. „Aber langsam finden wir uns.“ Darauf lasse sich aufbauen, blickt der Vorsitzende optimistisch nach vorn.

Von Christoph Brandhorst

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