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Löwenberg: Aus Lankelauf wird „Leo läuft“

EMB-Energie-Cup Löwenberg: Aus Lankelauf wird „Leo läuft“

Mit ihrer 43. Laufveranstaltung eröffnet der Löwenberger SV am Wochenende traditionell seine Freiluftsaison. Doch in diesem Jahr gibt es einige Neuerungen. Mit dem Ort änderte sich auch der Name der EMB-Cup-Veranstaltung. Dafür erwarten die Athleten jetzt bessere Rahmenbedingungen.

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Hier noch am alten Standort im Liebenberger Lennépark: Axel Klicks erklärt die Route des Lankelaufs.

Quelle: privat

Löwenberg. Der Lankelauf ist Geschichte. Am Sonnabend feiert „Leo läuft“ seine Premiere im EMB-Energie-Cup der Läufer. Hauptgrund für die Namensänderung: „Wir haben den Ort gewechselt“, erklärt Axel Klicks, Vereinschef des Löwenberger SV. Der Club richtet bereits zum 43. Mal eine solche Veranstaltung aus. Statt wie bisher durch den Liebenberger Lennépark, führt die Strecke nun aber durchs und rund um das Löwenberger Waldstadion.

„Die Bedingungen für die Läufer vor und nach dem Lauf werden sich fundamental verbessern“, erklärt Klicks. Weil Strom, Toiletten und Duschen fehlten, habe man sich nach reiflicher Überlegung vom gewohnten Standort verabschiedet. „Das hätten wir draußen im Wald definitiv nicht anbieten können“, so der LSV-Vorsitzende. Start und Ziel liegen nun direkt im Waldstadion. Die Strecken wurden außenrum gestrickt. Die kurze Distanz führe die Läufer einmal um die Anlage. Für die Wertungsstrecken wurde ein Rundkurs abgesteckt, auf dem man sich nicht verlaufen könne, ist sich Klicks sicher. Dieser ist für den längeren der beiden Wertungsläufe doppelt zu absolvieren. Der LSV-Chef gibt zu, dass die besseren Rahmenbedingungen im Stadion ein bisschen zu Lasten der Streckenattraktivität gingen. „Es ist natürlich schon etwas anderes, wenn du in Liebenberg um den See läufst.“

Trotzdem, ist sich Klicks sicher, habe sich der Umzug schon jetzt gelohnt. Auf der Route seien einige „giftige Hügel“ zu absolvieren. „Eine völlig geradlinige und ebene Strecke hätte auch nicht zu uns gepasst“, sagt er. Die Bedingungen seien trotz der Witterung akzeptabel. Es gebe zwar etwas tiefere Stellen auf dem Kurz. „Aber das sind nur kurze Sequenzen.“

Die Löwenberger Traditionsveranstaltung erfreut sich auch an neuem Ort und unter neuem Namen bereits großer Beliebtheit. Bis Donnerstagnachmittag hatten 107 Athleten die Chance der Voranmeldung genutzt. „Und bis Freitagabend um 18 Uhr ist ja noch Zeit. Mal sehen, was sich noch tut“, sagt Axel Klicks. Nachmeldungen seien am Samstagmorgen noch möglich. Der LSV-Vorsitzende hofft, am Ende auf rund 150 Läufer zu kommen. Der Löwenberger Verein eröffnet mit der Premiere von „Leo läuft“ seine Freiluftsaison. „Es wird auch Zeit, dass es wieder raus geht“, so Klicks. „Wir freuen uns auf den Lauf und auf das Feedback der Sportler.“

Von Christoph Brandhorst

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