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Lokaltmatadoren siegen bei Springen in Linde

Pferdesport Lokaltmatadoren siegen bei Springen in Linde

Für die gute Organisation des 13. Reit-, Spring- und Fahrturniers in Linde kassierte Veranstalter Tobias Pfitzmann einmal mehr viel Lob. Selbst Olympioniken kamen zum Start in die Grüne Reitsaison ins Löwenberger Land. Bei den Springprüfungen hatten auch Reiter aus der Region die Nase vorn.

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Theodor Grüber (l.) mit den Ponys Flip, Wolke, Hektor, Pedro sowie seinen Beifahrern Roland und Jonathan Grüber.

Quelle: Margot Schöning

Linde. „Wahnsinn, was Tobias wieder alles auf die Beine gestellt hat. Hut ab“, sagte Michael Grüber immer wieder. Der Teschendorfer Ortvorsteher kennt sich aus mit dem Organisieren von Veranstaltungen. In Sachen Pferden macht dem erfolgreichen Züchter von Warm- und Kaltblütern und Spiritus Rector der Zucht- und Fahrgemeinschaft Grüber-Schmidt im Löwenberger Land kaum einer etwas vor.

Deshalb freute es ihn zusätzlich, dass seine Enkel Theodor im Kinderfahrwettbewerb der Vierspänner siegte sowie Jonathan und Gustav sogar Zweiter und Dritter wurden. Das Hindernisfahren mit erstaunlichen 25 Gespannen, vom Pony bis zum Kaltblut, war wieder der am besten besuchte Turnierpart und obendrein der krönende Abschluss der Pfitzmannfestspiele. Doch „höher, weiter, größer“, das ist nicht das Credo des von allen hochgeschätzten Turnierveranstalters Tobias Pfitzmann vom Reit- und Fahrclub Löwenberg. Als einstiger Buschreiter und erfolgreicher Züchter von Vielseitigkeitspferden will er seinen Turniergästen Top-Bedingungen bieten.

Deshalb setzte er schon vor zwei Jahren eine Zäsur und begrenzte die Teilnehmerzahl. „Die Fahnenstange war erreicht. Mehr ließ sich nicht stemmen“, begründete Tobias Pfitzmann. Der Reit- und Fahrclub Löwenberg zählt 30 Mitglieder. Bis zu 50 freiwillige, treue Helfer sind jedes Jahr dabei. Ohne sie ginge es nicht. Weil im Organisationsteam viele Landwirte sind, bleibt Anfang April gerade die Zeit, eine derartige Großveranstaltung erfolgreich über die Bühne zu bringen. „Linde ist eines der schönsten Vielseitigkeitsturniere, von Fachleuten exzellent vorbereitet und durchgeführt“, sagte wieder Andreas Brandt, Mecklenburgs national und international erfolgreichster Buschreiter und Disziplin-Landestrainer Mecklenburg-Vorpommerns.

„Es ist ein Vergnügen, hier zu reiten“, äußerten ebenso die Olympioniken Frank und Sara Algotsson-Ostholt aus Warendorf (Nordrhein-Westfalen), die zum ersten Mal teilnahmen. Der mehrfache Deutsche, Welt- und Europameister Ostholt startete bei Olympia 2004 in Athen und 2008 in Peking (Mannschaftsgold). Seine Frau Sara war für Schweden mit der Silbermedaille 2012 in London olympisch erfolgreich.

Die Vielseitigkeitsprüfung A für vier- bis sechsjährige Pferde, die einzige kombinierte Prüfung, gewann die Brandenburgerin Jasmin Hille vom RV Wahlsdorf mit Troy 13 (32.60). Die schwere Gelände L-Prüfung ging an Frank Ostholt vom RFV Vornholz auf Carlson (27.00).

Die A-Springprüfungen hingegen sahen sogar regionale Sieger mit Wolfram Grundwald vom RFV Altlüdersdorf (auf Connery, 0/42.34) und Claudia Abraham vom RV Stechlin-Menz (auf Cinderella 0/43.50).

Von Margot Schöning

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