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Meistertrainer vom VSV Havel hört auf

Volleyball Meistertrainer vom VSV Havel hört auf

Aufhören soll man, wenn es am Schönsten ist. Das hat sich wohl auch Michael Bade gedacht. Der Trainer verlässt die Volleyball-Frauen des VSV Havel Oranienburg nach dieser Saison, obwohl er mit ihnen gerade Meister in der 3. Liga wurde. Auch sein Assistent tritt kürzer. Ein großes Ziel haben die beiden aber noch.

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Meistertrainer Michael Bade (links) hört nach der Saison auf beim VSV Havel Oranienburg auf.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Eine Ära geht zu Ende. Der frischgebackene Drittliga-Volleyballmeister VSV Havel Oranienburg verliert seinen Cheftrainer. Michael Bade wird aus privaten Gründen sein Amt zur Verfügung stellen, sein letzter Auftritt am Spielfeldrand ist demnach das Brandenburger Landespokalfinale am 6. Mai.

Sieben Jahre lang war der 40-Jährige für die sportlichen Belange beim VSV Havel zuständig, nun tritt Bade als Meistertrainer ab. „Diese Entscheidung ist mir bei Weitem nicht leicht gefallen. Ich bin seit einem Jahr Vater und der Job als Trainer kostet sehr viel Zeit, welche dann natürlich im Familienleben fehlt. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich nach sieben Jahren auch ausgelaugt bin, ich brauche einfach mal eine Auszeit“, so Bade zu den Beweggründen.

Seit dieser Woche wissen die Verantwortlichen des VSV Havel Oranienburg Bescheid, auch die Mannschaft wurde informiert. Für Michael Bade selbst war dieser Schritt sehr bewegend. „Natürlich war das ein sehr emotionaler Moment. Wir haben eine super Truppe, die ich nur sehr ungern verlasse. Allerdings kann ich als Trainer nur gute Arbeit machen, wenn ich voll bei der Sache bin und einhundert Prozent gebe. Ich habe lange mit mir gerungen, denke aber, dass dies nun die richtige Entscheidung ist.“ Neben Bade wird auch dessen bisheriger Assistent Ricardo Galandi ab dem Sommer deutlich kürzer treten. Ein großes Ziel haben aber beide noch vor Augen. „Wir wollen jetzt unbedingt noch den Landespokal gewinnen und damit das Double perfekt machen. Die Mädels geben dahingehend auch noch mal Vollgas im Training“, so Bade.

Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger ist nun beim Drittligameister in vollem Gange. Auf der Facebookseite des Vereins hat der Club bereits zur Bewerbungen aufgerufen. Voraussetzung sei eine gültige B-Lizenz, heißt es dort. Allerdings werde es auch keinen Schnellschuss geben.

Von Knut Güldemeister

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