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Neues Vereinsheim für Rugbyclub

Veltener Bauprojekt Neues Vereinsheim für Rugbyclub

Die alten Baucontainer am Sportplatz des Veltener Rugbyclubs sind in die Jahre gekommen, eine Reparatur lohnt sich nicht mehr. 2017 soll deshalb ein neues, rund 500 Quadratmeter großes Vereinsheim mit Clubraum und fünf Umkleiden entstehen. Ob es wieder ein Container oder ein massiver Bau wird, ist aber noch unklar.

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So könnte das Vereinsheim einmal aussehen.

Quelle: Foto: Stadt Velten

Velten. Das Vereinsheim des Veltener Rugbyclubs ist in die Jahre gekommen. Die Baucontainergebäude sind marode, die Heizung funktioniert im Winter kaum noch vernünftig. 1999 wurden sie angeschafft, damals waren die Metallcontainer schon gebraucht. Weil Sanierungsmaßnahmen unwirtschaftlich wären, will die Stadtverwaltung nun ein neues Gebäude an den Rand des Sportplatzes in der Wagnerstraße stellen.

Rund 500 Quadratmeter groß soll der neue Bau werden, das Herzstück ist ein etwa 90 Quadratmeter großer Clubraum, an den sich Getränkelager, Küche und Kühlkammer anschließen. Zudem soll es im neuen Bau fünf Umkleiden für die Mannschaften geben, geplant sind außerdem etwa ein kleines Büro, eine Schiedsrichterumkleide und ein Fitnessraum. Vorgesehen ist im Zuge der Maßnahmen auch der Neubau einer rund 90 Quadratmeter großen Tribüne, Spielerunterständen und einem Volleyballplatz.

Ein Knackpunkt könnten die Kosten sein: Ursprünglich waren für das Projekt, mit dem 2017 begonnen werden könnte, nur rund 850 000 Euro eingeplant. Das würde allerdings unter anderem voraussetzen, dass das Gebäude wieder in Containerbauweise errichtet würde. „Ich finde es blöd,wenn wir jetzt für eine Million Euro wieder einen Container hinstellen“, so Petra Künzel (Pro Velten), im Stadtentwicklungsausschuss. Sie plädierte dafür, auch eine Massivbauweise zu prüfen. Immerhin könne man den Verein nicht gegenüber dem SC Oberhavel Velten benachteiligen, der ein massives Gebäude hat. Bauamtsleiter Berthold Zenner zeigte sich offen für den Vorschlag, man habe das intern schon diskutiert. Eine Massivbauweise sei nachhaltiger, zudem seien die Container auf dem Markt rar und auch teurer als erwartet. Es wäre aber auch eine Holz- oder Fertigteilbauweise möglich, erklärte Berthold Zenner.

Andreas Noack (SPD) bat darum, die Möglichkeit der Bauweise zu prüfen. Er plädierte dafür, insgesamt rund 1,4 Millionen Euro für das Projekt einzuplanen. Immerhin seien sinnvolle Dinge wie der Volleyballplatz in der Planung hinzugekommen. „Das würde die Hallen in der Stadt entlasten“, so Noack. Wichtig sei, dass man sich im Vorfeld auf eine möglichst genaue Summe für das Projekt einige. „Ich möchte nicht erleben, dass wir im Rahmen des Verfahrens das eine oder andere wegstreichen müssen, weil der Beschluss nicht deutlich genug gefasst war“, so Noack. Die Mitglieder im Ausschuss einigten sich darauf, dass die Verwaltung nun mögliche Bauvarianten prüft. Über das Projekt und den Kostenrahmen entscheiden dann die Stadtverordneten.

Von Marco Paetzel

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