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OHC: Gänsehaut nach Herold-Tor

Handball, 3. Liga Nord, Männer OHC: Gänsehaut nach Herold-Tor

Mit einem fulminanten Auftritt vor einer begeisterten Kulisse verabschiedeten sich die Männer des Oranienburger HC aus der Saison der 3. Liga Nord. Braunschweig wurde mit 29:22 besiegt. Ehrungen folgten, Verabschiedungen auch.

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Die OHC-Männer und -Fans feiern den Sieg gegen Braunschweig. Kleine Bilder von oben: Linus Dömeland traf fünfmal, Susi Güll wurde als Trainerin verabschiedet, Trainer Christian Pahl hat gut lachen.

Quelle: FOTOS: Robert Roeske

Oranienburger HC – MTV Braunschweig 29:22 (13:12). Die Arme der Oranienburger Fans gingen am Sonnabendabend gar nicht mehr herunter. Die Hände glühten. Die Handklatschpappen waren zerschlissen. Die Pauken wurden drangsaliert. So manch einer musste woanders sitzen oder stehen, da sein Stammplatz besetzt war. Die Zuschauer bereiteten der Männermannschaft des Oranienburger HC einen Wahnsinns-Saisonabschied. Und die Spieler den Fans auch. „Das war eine ganz besondere Stimmung“, fand der Marktdirektor Oberhavel der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Olaf Neupert, Dauergast bei den Heimspielen des OHC. Als Torwart Simon Herold dreieinhalb Minuten vorm Ende den Ball über das ganze Spielfeld warf und damit das 28:21 erzielte, bedeutete das Gänsehaut pur.

Trainer nahm in der ersten Viertelstunde zwei Auszeiten

Mit dem 29:22 gegen den MTV Braunschweig setzte der OHC den Schlusspunkt hinter eine phänomenale Drittligasaison. Platz 4 mit 41:19 Punkten. „Mir wird die Ehre zuteil, diese Mannschaft führen zu dürfen“, sagte Trainer Christian Pahl demütig. Er hatte sein Team bestens auf den MTV eingestellt. Insbesondere auf die unbequeme, offensive Abwehr. Aber genau die demontierte der Gastgeber nach allen Regeln der Kunst. Nach 17 Minuten stand es 11:5. Der Braunschweiger Trainer Volker Mudrow hatte nach 14 Minuten schon zwei Auszeiten genommen, weil er sah, dass diese Abwehrform erfolglos blieb. Er stellte auf eine 5:1-Abwehr um. OHC-Kapitän Robin Manderscheid: „Gegen die offensive Abwehr lief es überraschend gut für uns.“ Die Umstellung bereitete dem OHC Probleme. Trotz guter Chancen fehlte der Druck im Angriff. Die Gäste glichen nach dem Wechsel aus (13:13). Dann schaltete der OHC einen Gang hoch. Binnen einer Viertelstunde überfuhr der OHC die Brauschweiger: Linksaußen Dennis Schmöker (im Rückraum eingesetzt), David Sauß und Linus Dömeland trafen bis zum 24:16, wie sie wollten (47.). Das letzte Spiel des Jahres wurde zu einem Freudenfest. „Der OHC war viel besser als wir, hat eine überragende Abwehr und zwei Weltklasse-Torhüter“, lobte Gästespieler Moritz Krause. Das sahen auch die über 800 Fans so. Viele

Von Stefan Blumberg

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