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OHC: Heimpremiere der Saison

Oranienburger Handballer gegen Absteiger Hildesheim OHC: Heimpremiere der Saison

Ein dicker Brocken stellt sich dem Oranienburger HC morgen in den Weg: Zweitligaabsteiger Eintracht Hildesheim, der als einer der ganz großen Aufstiegsfavoriten gilt.

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Dominic Kehl (r.) will seiner Vertragsverlängerung nun einen erfolgreichen Heimauftakt folgen lassen.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Genau vier Monate ist es her, da die Männer des Oranienburger HC ein Pflichtspiel vor eigenem Publikum absolviert haben (24:22 gegen Varel). Am Samstag ab 18.30 Uhr sehen die Fans ihr Team wieder und können ihm die Bühne bereiten für das Spiel gegen Eintracht Hildesheim. „Ich wünsche mir ein Publikum, das wieder Hand in Hand geht mit der Mannschaft“, sagt OHC-Geschäftsführer Michael Freund.

Das wird die Mannschaft auch brauchen, schließlich hat der Gegner Zweitligaformat, Erstligaluft durfte er auch schon schnuppern. „Die gehören klar zu den Favoriten der Liga“, ist sich Oranienburgs Trainer Christian Pahl sicher. „Das ist ein Absteiger, der sich sehr gut verstärkt hat.“ Michael Freund geht sogar soweit zu sagen: „Wir haben eine Profitruppe vor uns.“

Das Auftaktspiel in eigener Halle ist seit Jahren ein großes Fest. Sponsoren sind geladen, Politiker, Vertreter der Wirtschaft. Die Halle ist fast immer ausverkauft. Fortan ist stets ein Stand aufgebaut, bei dem es Fanartikel des Vereins gibt. In einem neuen Gewand wird das Heimspielheft „OHC aktuell“ erscheinen – jetzt stecken noch mehr Informationen drin. In jedem Heft wird ein Spieler der Drittligamannschaft porträtiert. In der am Samstag erscheinenden Ausgabe werden die Steckbriefe von allen Spielern abgedruckt sein. Auch der von Domenic Kehl. Er ist derjenige, der erst am Mittwoch seinen Vertrag beim OHC bis 2018 verlängert hat. „Ich möchte weiterhin in der 3. Liga spielen. Auch wenn ich nach Abschluss meiner Ausbildung im Drei-Schicht-System arbeite, ist das in Oranienburg möglich“, sagt der Rückraumspieler.

Beim OHC gibt es weitere Personalien: Gunnar Tredup gab seine Schatzmeisterfunktion aus gesundheitlichen Gründen ab, der frühere Rechtsaußen Erik Pommerening übernimmt.

Nach der Auftaktniederlage der Oranienburger vor einer Woche beim TSV Hannover-Burgdorf II (22:25) wird die zu knackende Nuss Hildesheim offenbar viel härter sein. „Sicherlich hatten wir uns den Auftakt anders vorgestellt. Wir waren nicht organisiert, spielten lethargisch, traten zu selbstsicher auf. Wenn wir uns gegen Hildesheim auf unsere Stärken besinnen und an unsere Grenzen gehen, sieht das womöglich schon wieder anders aus“, so Christian Pahl. Er ist Realist genug, zu wissen, dass Hildesheim ein sehr gutes Team habe, „aber trotzdem können wir gegen alle Mannschaften der Liga gewinnen – allerdings auch verlieren“.

Domenic Kehl sieht den OHC in der Außenseiterrolle. Aber auch er weiß um die Qualitäten seines Teams. „Wenn wir so spielen wie im Pokal gegen Hagen, dann ist auch gegen Hildesheim was möglich.“ Ein Punkt dabei: die Konter des Gegners unterbinden. Genau da setzt der Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck an: „Wir werden eine gute Torhüterleistung brauchen, damit wir über das Tempo auch zu einfachen Toren kommen.“

Dass der Saisonstart schwierig werden könnte, war für die Oranienburger Verantwortlichen von vornherein klar. Michael Freund: „Der 5. Platz vor einem Jahr war okay. Aber die Liga ist wieder einmal stärker geworden. Starke Teams aus der Oststaffel kamen dazu. Die Spiele werden intensiver geführt. Aber es sind 30 Spiele zu absolvieren, eins ist erst weg.“

Christian Pahl sagt auch unmissverständlich: „Worum es bei uns geht, ist zu allererst der Klassenerhalt.“

Von Stefan Blumberg

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