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OHC II chancenlos gegen Eberswalde

Niederlage gegen Ex-Coach OHC II chancenlos gegen Eberswalde

Tobias Matelicz hat den Spieß umgedreht. Nachdem der Trainer die Reserve des Oranienburger HC vor der Saison in Richtung Eberswalde verlassen hatte und dann das Hinspiel gegen seinen Ex-Club verlor, gab es für den OHC II diesmal nichts zu holen.

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Die Oranienburger (grüne Trikots) fanden gegen Eberswalde nur selten ein Durchkommen.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg.
Handball-Brandenburgliga Männer: Oranienburger HC – 1. SV Eberswalde 20:30 (11:16). „Klar war es etwas Besonderes für mich, an meine alte Wirkungsstätte zurückzukehren“, sagt Tobias Matelicz nach dem deutlichen Sieg seiner Eberswalder gegen die OHC-Reserve, die er selbst als Trainer in der vergangenen Saison zum Aufstieg in die Brandenburgliga führte und dann das Hinspiel gegen seinen Ex-Club sogar verloren hatte. Diesmal drehte Matelicz den Spieß um. Für die Oranienburger war am Sonnabend nichts zu holen.

„Im Gegensatz zum Hinspiel hatten wir diesmal alle Mann an Bord“, erklärt der frühere OHC-Coach. Nicht so die Gastgeber. Sie mussten auf ihren Spielertrainer Christian Riedel verzichten, der nach seinem Aushilfseinsatz im Drittligateam noch gesperrt war. „Das ist ein Verlust. Wenn es mal nicht so läuft, strahlt er Ruhe aus“, so sein Co-Trainer Mario Strich. Die Oranienburger Reserve sei an diesem Nachmittag in allen Mannschaftsteilen unterlegen gewesen. „Eberswalde war heißer, einfach besser“, bemerkt Strich.

Von der Harmlosigkeit, die der OHC II an den Tag legte, war auch Ex-Coach Matelicz überrascht. „Ich habe von der Mannschaft in dieser Saison zwei Gesichter gesehen“, sagt er. „Diesmal war ich fast ein bisschen schockiert, weil der OHC kopflos gespielt hat.“ Schon zur Pause hatten sich die Gäste so einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung herausgespielt. „Meine Mannschaft hat gemacht, was ich fordere. Wir standen gut in der Abwehr“, so Matelicz. Dieser traut den Oranienburgern aber noch einiges zu. „Man muss immer mit ihnen rechnen“, sagt der Eberswalder Trainer. Ein guter Mittelfeldplatz sollte für den Aufsteiger locker drin sein, glaubt er. Diese Ansicht teilt auch Oranienburgs Co-Trainer. „Mit der Position, an der wir jetzt stehen, sind wir vollkommen zufrieden“, sagt Mario Strich. „Wir sind Aufsteiger, das dürfen wir nicht vergessen.“

Ebenso wichtig wie der eigene Erfolg sei es auch, Nachwuchsspieler an den Männerbereich heranzuführen. Mit Michael Schulz wirkte auch gegen Eberswalde ein A-Junior mit. Strich: „Das ist auch unsere Aufgabe. Wir sind auch ein Ausbildungsteam für unsere erste Mannschaft.“

Oranienburger HC II: Rose, Kroll – Kopiske (1), Martens (1), Pommerening (2), Longardt (5), Stiller (4), Schulz (2), Albrecht, Tourmo (1), Stein, P. Jasz (1), F. Jasz (1), Schröder (2)

Von Christoph Brandhorst

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