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OHC bleibt eine Viertelstunde ohne Tor

3. Handball-Liga OHC bleibt eine Viertelstunde ohne Tor

Der Auftakt in die zweite Saisonhälfte ist dem Handball-Drittligisten aus Oranienburg misslungen. Der OHC begann bei Zweitliga-Absteiger Eintracht Hildesheim stark, brach dann aber ein.

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Dem OHC um Robin Manderscheid (links) gelang es nicht, Hildesheim in eigener Halle zu bezwingen.

Quelle: AM

Hildesheim.
Eintracht Hildesheim – Oranienburger HC 28:23 (15:10). Auch der OHC hat es nicht geschafft, dem Zweitliga-Absteiger die erste Heimniederlage der Saison zuzufügen. Am Sonntagabend verlor die Mannschaft beim Tabellennachbarn mit 23:28 – und das auch verdient. Gut ging es los für das Oberhavelteam. „Wir spielten genau das, was wir uns vorgenommen hatten: mit Tempo, mit Druck, mit Bewegung“, konstatierte Trainer Christian Pahl. Seine Mannschaft beeindruckte den Gastgeber und die erfolgsverwöhnten Zuschauer. Nach dem 4:2 für die Gastgeber (8. Minute) drehten die Oranienburger das Spiel und führten 9:5 (18.). „Das war eine wirklich gute Anfangsphase“, so der Coach. Seine Mannen konnten das Level nicht halten, auch bedingt durch Zeitstrafen und durch viele eigene Fehler. Die Hildesheimer kamen heran und zogen in der Endphase der ersten Hälfte vorbei. Minuten, in denen den Oranienburgern gar nichts gelang. In Unterzahl unterliefen ihnen haarsträubende Fehler; Pässe kamen nicht an, Bälle wurden verloren. In einem extremen Beispiel kassierte der OHC in 80 Sekunden drei Gegentore in Unterzahl.

Das Blatt wendete sich vor der Pause vorentscheidend. Nach der 10:8-Führung für den OHC (19.) ging eine Viertelstunde gar nichts. Bis zum Wechsel eilten die Hausherren auf 15:10 davon. Und das Spiel ging nach dem Wechsel bis zum 18:10 weiter – ein 10:0-Lauf für die Eintracht (34.). Die spielte sich in der Phase – mit Unterstützung der Oranienburger – in einen Rausch und hatten die Fans hinter sich. „Wir haben gerade in Unterzahl zu oft und zu schnell die Initiative gesucht, statt die Angriffe ruhig auszuspielen. Das hat Hildesheim viel besser gemacht“, so der Vergleich von Pahl. Ein Ergebnis dessen war, dass die Hildesheimer gleich fünfmal ins leere Tor trafen, weil der Torwart seinen Platz für einen Feldspieler freigemacht hatte. So viele Tore dieser Art fing der OHC die ganze Saison nicht.

In der zweiten Hälfte spielte der OHC nur bedingt besser. Die Hausherren hielten den Abstand souverän, bauten ihn phasenweise auch aus. Neun Minuten vorm Ende betrug er beim 26:18 gar acht Tore. Torwart Simon Herold verhinderte während des Spiels gleich fünf Siebenmeter der Gastgeber, drei parierte er, zwei guckte er vorbei. Überhaupt lieferte der Keeper eine sehr solide Leistung ab. Das Trainerduo des OHC nutzte die Gelegenheit, um allen Spielern Einsatzmöglichkeiten zu geben.

Oranienburger HC: Herold, Szabo – Bohle, Stelzig (1), Kählke (2), Dömeland (2), Bruck (1), Liedtke (1), Manderscheid (4), Müller (2), Kehl (6/2), Kleinert, Sauß (1), Krai (3)

Von Stefan Blumberg

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