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OHC muss mit Minirückraum nach Altenholz

3. Handball-Liga Nord OHC muss mit Minirückraum nach Altenholz

Vor dem Auswärtsspiel am Rande von Kiel gegen den TSV Altenholz plagen Oranienburgs Trainer Christian Pahl Personalsorgen. Vor allem der Rückraum ist arg dezimiert. Dazu kommt, dass der Gegner einen Lauf hat. Am Samstag trifft der beste Ligaangriff auf die beste Abwehrreihe.

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Quelle: Christoph Brandhorst

Oranienburg/Altenholz. Drei Mannschaften der 3. Handball-Liga Nord holten aus den letzten fünf Partien das Maximum: 10:0 Punkte. Der TSV Altenholz, am Sonnabend, 19.30 Uhr, Gastgeber für die Männer des Oranienburger HC, gehört dazu. „Die Mannschaft besticht mit ihrer Ruhe, Ausgeglichenheit und Durchschlagskraft“, sagt Oranienburgs Trainer Christian Pahl. Er hat seine Freude daran, das Spiel der Rand-Kieler zu sehen. Die würden in dieser Saison die Leistung abrufen, zu der sie in der Lage sind. Im vorigen Jahr sei es dem Team nicht gelungen.

Der TSV hat den besten Angriff (197 Tore). In dem beeindruckt der linke Rückraumspieler Sebastian Firnhaber mit 41 Toren. Die erzielte er alle ohne Siebenmeter. „Ihn und den gesamten Angriff der Altenholzer kannst du gar nicht permanent verteidigen“, so der OHC-Coach, dessen Team wiederum die beste Abwehr der Liga stellt (143 Gegentore). Eine interessante Konstellation.

Die Oranienburger stehen vor einer besonderen Herausforderung. Der Rückraum ist arg dezimiert. Darius Krai kugelte sich im Spiel gegen Bernburg die Schulter aus, wobei er sich drei Bänder angerissen hat; Christoph Genilke (Mittelhandbruch) fehlt noch bis zum Jahresende; Janis Bohle muss arbeiten; die Spielberechtigung für Neuzugang Hüseyin Öksüz wird vermutlich nicht mehr bis zum Anpfiff eintrudeln. Damit stehen nur drei Rückraumspieler im Kader. „Aber wir werden Möglichkeiten kreieren und allen auch Verschnaufpausen einräumen“, so Christian Pahl. Für ihn viel wichtiger ist, dass der Angriff besser funktionieren muss als zuletzt (40 Prozent Effektivität). „Wir fahren mit zwölf Spielern nach Altenholz. Es ist nicht schön, aber wir werden dies nicht als Ausrede gelten lassen.“ Das sieht auch Hüseyin Öksüz so: „Wir wollen die beiden Punkte gern nach Hause holen.“

Von Stefan Blumberg

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