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OHC will Punktekonto ausbauen

Handball, 3. Liga OHC will Punktekonto ausbauen

Die Oranienburger Handballer streben den vierten „Heimstreich“ in Folge an. Am Sonnabend, 18.30 Uhr, geht es in der MBS-Arena darum, dem SV Anhalt Bernburg die Punkte abzuluchsen.

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Robin Manderscheid in der Vorwärtsbegegnung.

Quelle: TORSTEN WEIGEL

Oranienburg. Wenn das kein gutes Omen ist: Vorm Drittliga-Heimspiel des Oranienburger Handball-Clubs gegen den SV Anhalt Bernburg am 5. März dieses Jahres musste das Abschlusstraining der Havelstädter von Donnerstag auf Freitag verschoben werden. Damals passierte das aus beruflichen Gründen bei Trainer Christian Pahl. Diesmal liegt der Fall ähnlich, nur dass die Bombenentschärfung Ursache der Verlegung ist. Um allen Unwegbarkeiten aus dem Weg zu gehen, setzte der Coach die letzte Übungseinheit gleich auf Freitagabend an. Im März gewann der OHC 24:21...

Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt hat bislang vier Punkte gesammelt – alle in eigener Halle. Vor einer Woche setzte es dort allerdings eine empfindliche 23:37-Niederlage gegen Altenholz. „Die geben sich nicht die Blöße und wollen noch einmal klar verlieren“, ist sich Christian Pahl gewiss. Der Bernburger Sportliche Leiter Enrico Nefe geht da anders ran: „Wir sind klarer Außenseiter, haben nichts zu verlieren.“

„Wir müssen unsere Chancen effektiver nutzen“

Die Oranienburger wollen und müssen sich gegenüber dem Magdeburgspiel vor einer Woche (29:24-Sieg) steigern, um auch die Aufgabe gegen Bernburg (Samstag, 18.30 Uhr, MBS-Arena) lösen zu können. Linksaußen Dennis Schmöker weiß das auch. Er sagt: „Wenn wir eine effektive Angriffsleistung und gute Chancenauswertung haben, können wir gewinnen.“ Genau da war vor acht Tagen der Wurm drin; insbesondere von den Außenpositionen.

Christian Pahl geht davon aus, dass sein Team in der Breite besser besetzt ist als der Gast (auch wenn Janis Bohle krankheitsbedingt fehlt). Die überdurchschnittlichen Spieler der Gäste – Steffen Cizynski und Gabor Pulay – könnten nicht 60 Minuten durchspielen. „Es liegt es an uns, geduldig aufzutreten.“ In der Vorbereitung wurde die gegnerische Abwehr inklusive Torwart ins Visier genommen, um sich darauf einzustellen. „Und wenn wir in der Abwehr arbeiten wie bisher, das Torhüterduell für uns entscheiden und den Gegner bei 23,24 Toren lassen, dann sieht es ganz gut aus“, glaubt Christian Pahl, der nichtsdestotrotz den Gegner ob seiner soliden Spielweise schätzt.

In den nächsten Wochen kommen die dicken Brocken

Dem Coach wäre es wichtig, mit einem Sieg die Ausgangsposition zu verbessern, denn in den nächsten Wochen kommen mit Altenholz, Flensburg II und Potsdam Gegner, die im Vorjahr noch in der Tabellenspitze zu finden waren. „Das wird nicht leicht!“

Von Stefan Blumberg

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