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Oberhavel fiebert mit der DHB-Auswahl

Handball-Europameisterschaft Oberhavel fiebert mit der DHB-Auswahl

Die Handball-Nationalmannschaft spielt bei der Europameisterschaft in Polen um den Einzug ins Finale. Co-Trainer der DHB-Auswahl ist Alexander Haase. Durch die Schule des 39-Jährigen gingen auch schon einige Akteure des Oranienburger Handball-Clubs.

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Mit Gier zu den Füchsen

Nils Müller kam vor der Saison von den Füchsen Berlin II nach Oranienburg.

Quelle: Torsten Weigel

Oranienburg. Wenn am Freitag um 18.30 Uhr Anwurf für das Halbfinale der Handball-Europameisterschaft in Polen ist, wird auch Nils Müller gebannt vor dem Fernseher sitzen. Der Rechtsaußen aus dem Drittliga-Team des Oranienburger HC drückt der deutschen Nationalmannschaft gegen Norwegen die Daumen. Den für viele überraschenden Erfolg der DHB-Auswahl bei der EM gönnt Müller vor allem einem: seinem früheren Trainer Alexander Haase.

Der 39-Jährige ist Assistent von Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Er war viele Jahre ein Förderer des heutigen OHC-Spielers. „Er war schon zu meiner Sportschulzeit in Potsdam mein Trainer“, erinnert sich Nils Müller. Dieser spielte damals in der C-Jugend und trainierte auch am DHB-Stützpunkt unter Haase. Später wechselte dieser als Trainer zur zweiten Mannschaft der Füchse Berlin. „Er hat mich damals schon immer zum Training nach Berlin mitgenommen, obwohl ich noch in Potsdam spielte“, berichtet Müller, der immer gerne unter dem heutigen Co-Trainer der Nationalmannschaft übte. „Der hat uns morgens um 7.30 Uhr, als alle noch müde waren, so heiß gemacht, dass alle Bock auf’s Training hatten.“

Auch Oranienburgs Trainer Christian Pahl hat seine Erfahrungen mit dem Sigurdsson-Assistenten gemacht. „Er hat mich am meisten geprägt, mich beim VfL Potsdam bis zum Kapitän geführt“, sagt der OHC-Coach über Alexander Haase. Pahl hofft, dass der gebürtige Potsdamer sein Wissen auch bald als Cheftrainer einer Mannschaft unter Beweis stellen kann.

Den Handball-Krimi gegen Dänemark konnten die Oranienburger Drittliga-Handballer am Mittwoch derweil nicht live verfolgen. „20 Minuten konnte ich schauen, dann musste ich los zum Training“, sagt Nils Müller. Dort erhaschten die OHC-Spieler vor der Einheit noch einen kurzen Blick auf das Handy ihres Trainers. „Da lagen die Deutschen noch mit zwei Toren hinten“, berichtet der 21-Jährige. „Aber als sie dann gewonnen hatten, hat uns die Nachricht beim Training schnell erreicht.“ Das Halbfinale gegen Dänemark wird er wohl zu Hause verfolgen.

Und was ist noch möglich für deutsche Auswahl? „Die ist eine Wundertüte“, sagt Müller. Nur ganz wenige hätten daran geglaubt, dass die Schützlinge von Dagur Sigurdsson mit einem Sieg gegen Dänemark überhaupt die Vorschlussrunde erreichen. „Die waren für mich ein Titelfavorit“, so der OHC-Akteur. „Jetzt würde ich unserer Mannschaft alles zutrauen, sogar den Titel.“

Public Viewing: Die EM-Spiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft werden in der Oranienburger Turm-Erlebniscity live übertragen. Anwurf für das Halbfinale gegen Dänemark ist am Freitag um 18.30 Uhr.

Von Christoph Brandhorst

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