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Oberhavels Handball-Mädchen holen Gold

Kinder- und Jugendsportspiele Oberhavels Handball-Mädchen holen Gold

Ein halbes Jahr lang haben die weiblichen Auswahlmannschaften der D- und C-Jugend des Handball-Spielbezirks B gemeinsam trainiert. Bei den Kinder- und Jugendsportspielen des Landessportbundes in Brandenburg an der Havel zahlte sich diese Arbeit aus. Beide Teams kehrten mit Medaillen von den Wettbewerben zurück.

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Diese Mädels holten bei den Kinder und Jugendsportspielen Gold für den Handball-Spielbezirk B.

Quelle: Rückforth

Brandenburg/Havel. Sechs Monate lang haben sie geackert, geschuftet, sich ins Zeug gelegt für diesen einen Moment – das hat sich gelohnt. Beim Finale der Landesjugendspiele in Brandenburg an der Havel, die im Zweijahresrhythmus vom Landessportbund ausgerichtet werden, holte die Oberhavel-Auswahl der C-Jugend-Handballerinnen souverän die Goldmedaille. Silber gab es für die weibliche D-Jugend.

Kreisjugendwartin Anne Rückforth hatte bereits vor dem Jahreswechsel einen Spielerstamm aus vielen Vereinen des Spielbezirks B (Uckermark, Barnim und Oberhavel) berufen und diesen zu Beginn diesen Jahres noch einmal verfeinert. Mit Kathleen Stempka wurde eine erfahrene Trainerin von der TSG Liebenwalde ins Boot geholt. Seit Mai trainierten die Mädels im in der Liebenwalder Weinberghalle. Am Sonntag waren die Spielerinnen vom HSV Bernauer Bären, der TSG Liebenwalde, des SV Motor Hennigsdorf sowie des Oranienburger HC sofort hellwach. Sie dominierten von Beginn an das Finale gegen die Auswahl des Kreises Elbe/Elster. Die Oberhavel-Mädchen machte sofort Druck, zeigten kluge Spielzüge und schlossen Angriffe gekonnt ab. „Angetrieben von einer überragenden Bettina Woike zwischen den Pfosten gelang es an diesem Tag tatsächlich jeder jungen Spielerin, ihr Potenzial abzurufen und Erlerntes umzusetzen“, freute sich Anne Rückforth. Aus einer massiven Abwehr heraus entsprangen immer wieder sehenswerte Kombinationen mit Blick für die besser positionierte Mitspielerin.

Bis zur Mitte der ersten Spielhälfte hatte sich das Oberhavel-Team bereits einen fünf Tore Vorsprung erkämpft. Trainerin Stempka gab nun jeder Spielerin Einsatzzeit. Im Spiel gab dies keinen Bruch. Der Gegner resignierte völlig und sah sich zur Halbzeit bereits mit einem sieben Toren im Hintertreffen (19:12). Als nach der Pause das Team Oberhavel nach gut 35 Minuten mit 28:18 führte, waren die Messen für die Elbe/Elster-Auswahl gesungen. Die Trainerin nahm weitere Positionsumstellungen vor. Und bereits fünf Minuten vor dem Ende wurden die Feierlichkeiten für diesen Triumph auf der Bank der Oberhavel-Mädchen vorbereitet. Beim Abpfiff zeigte die Hallentafel ein starkes 34:27 an – die Stimmung war auf dem Höhepunkt.

Kein Happy-End und dennoch einen gelungenen Wettkampftag erlebte die D-Juniorinnen aus dem Spielbezirk B. Gegen den Spielbezirk C (bestehend aus dem Team des Landesmeisters aus Teltow) sah sich Rückforths Team einer körperlich überlegenen Mannschaft gegenüber, um deren schnelles Umschaltspiel die Oberhavel-Mädels wussten. Schnell führten sie mit vier, fünf Toren. Anne Rückforth konnte so frühzeitig durchwechseln. Trotzdem wurde ihre Mannschaft unkonzentrierter. Der Gegner bekam eine Flut an Strafwürfen zugesprochen, doch die überragende Bettina Woike im Tor parierte sieben der acht Versuche. Einen knappen Vorsprung brachten die Oberhavel-Spielerinnen beim 15:13-Erfolg über die Zeit.

Im zweiten Spiel gegen die körperlich überlegene Auswahl Elbe/Elster lief es nicht nach Plan, schnell lagen die Rückforth-Schützlinge zurück. „Sie nutzten einfache technische Fehler zu einfachen Toren, während wir uns jedes Tor erkämpfen mussten“, analysierte die Trainerin später. Immerhin: Auf 21:25 konnte sich ihre Mannschaft noch heranarbeiten. Und so überwog am Ende auch die Freude über die Silbermedaille und „eine tolle Teamleistung“.

Von MAZonline

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