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Olympia-Aspirantin in Hennigsdorf am Start

37. Metallarbeitelauf Olympia-Aspirantin in Hennigsdorf am Start

Der 37. Metallarbeiterlauf in Hennigsdorf war die letzten Laufveranstaltung, die Günter Dubiel von Motor Hennigsdorf organisierte. Wie es mit dem Traditionslauf weitergeht, ist offen. Und zum Dubiel-Abschied hatte sich in Hennigsdorf eine Spitzenathletin auf der Startliste eingetragen..

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Laura Lindemann (vorne links) an der Startlinie mit Oberhavels Sportler des Jahres René Latzke (LG Oberhavel, 3. v. l.).

Quelle: Robert Roeske

Hennigsdorf. Der 37. Metallarbeiterlauf in Hennigsdorf war gleichzeitig die letzte Laufveranstaltung, die Günter Dubiel organisiert hat. Er war bereits bei den ersten Metallarbeiterläufen im Helferteam bis er schließlich die Gesamtleitung übernahm. Mit Stolz, Freude und etwas Wehmut schaut Dubiel auf 37 Jahre Laufen zurück. „Es war schön, dass alles so reibungslos geklappt hat“, resumierte der scheidende Organisator von Motor Hennigsdorf.

Über die Zukunft des Metallarbeiterlaufes wird noch entschieden. Ob ein anderer die Leitung übernimmt, wird sich zeigen.

Die Läufer aus Oberhavel konnten am Samstagnachmittag einen besonderen Gast bestaunen. Am Freitagvormittag hatten die Organisatoren des EMB-Energie-Cup Oberhavel um Marco Fiedler eine E-Mail von Trainerin Julia Pukrop erhalten – mit der Ankündigung, dass die Potsdamerin Laura Lindemann zur Vorbereitung auf die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in Rio den 10-Kilometer-Lauf bestreiten möchte. „Die Freude über diese Ankündigung war riesig“, so Fiedler. Lindemann ist Triathletin. Sie ist amtierende Deutsche Meisterin über die Sprintdistanz, Junioren-Europameisterin (2014, 2015) sowie zweifache und amtierende Junioren-Weltmeisterin (2014, 2015). Nach ihrem Vormittagstraining stand die 19-Jährige zum Abschied von Günter Dubiel also in Hennigsdorf an der Startlinie.

Die Veranstalter stellten dann auch den Kontakt zwischen Landemann und René Latzke (LG Oberhavel) her. Oberhavels Sportler des Jahres galt als Schnellster im Männerfeld. Beide stimmten ihre Marschroute ab und liefen dann auch fünf Kilometer zusammen – bis sich Lindemann löste und den Tagessieg holte. Die Triathletin konnte die Strecke in 35:09 Minuten bewältigen und René Latzke kam nur kurz dahinter in einer Zeit von 35:29 Minuten ins Ziel. „Ob die Olympia-Aspirantin den Streckenrekord gebrochen hatte, konnte auf die Schnelle nicht festgestellt werden“, so Marco Fiedler vom SV Stahl Hennigsdorf.

Günter Dubiel fand die schönsten Worte zum Schluss: „Chapeau, vor dieser Leistung!“ Fiedler: „Danke, Günter Dubiel, für 37 tolle Metallarbeiterläufe.“ Das Organisationsteam des EMB-Energie-Cups werde den Metallarbeiterlauf immer als einen der Schönsten in Erinnerung behalten.

Von MAZonline

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