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Oranienburg scheidet gegen Füchse aus

Handball-DHB-Pokal Oranienburg scheidet gegen Füchse aus

Die große Sensation in der ersten Runde des DHB-Pokals blieb aus. Am Ende kassierte Handball-Zweitligist Oranienburger HC gegen den Bundesligisten aus der Hauptstadt die erwartbare Niederlage. Die Füchse besiegten tags drauf auch den Gastgeber und stehen in der nächsten Runde.

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In Wilhelmshaven einmal mehr der beste Werfer des Oranienburger HC: Ex-Füchse-Spieler Dominic Kehl.

Quelle: Robert Roeske

Wilhelmshaven . Das Erwartete ist eingetreten: Die Männer des Oranienburger HC sind in der ersten Runde des DHB-Pokals ausgeschieden. Sie haben das Duell gegen den Erstligisten Füchse Berlin in Wilhelmshaven mit 26:41 (12:18) verloren. Die Berliner traten mit ihrem kompletten Kader an, auch die deutschen Olympioniken Silvio Heinevetter, Paul Drux, Fabian Wiede und Steffen Fäth waren dabei. Sie standen nicht nur im Aufgebot, sondern wurden auch eingesetzt. „Das Ergebnis finde ich etwas zu hoch, aber es war okay“, sagte OHC-Trainer Christian Pahl.

Die Berliner legten eine ganz andere, höhere Qualität, an den Tag. Die Mannschaft ist mit Nationalspielern nur so gespickt und gehört zu den deutschen Spitzenteams. Die Füchse mussten nicht mit voller Kraft spielen, haben den OHC dennoch ernst genommen. Bis zum 5:5 nach acht Minuten konnte der Underdog das Spiel offen gestalten. Dann setzten sich die Füchse ab (8:5).

Die Oranienburger hatten es schwer, durch die Abwehr der Hauptstädter zu kommen. Als dann auch das Angriffsspiel der Berliner langsam auf Touren kam, waren sie schwer zu stellen. „Die Füchse haben schon mit einem gewissen Tempo und Druck gespielt. Davon sind wir ja auch ausgegangen“, so Christian Pahl. Bis zur sechsten Minute lief das Spiel deshalb unentschieden, mit einem Siebenmeter glich Oranienburg zum 4:4 aus. Fabian Wiede, Paul Drux und Steffen Fäth drehten auf. Nach dem 5:8 in der 13. Minute nahm der OHC die erste Auszeit. Mit dem Erfolg, dass die Füchse nicht Katz und Maus mit den Oranienburgern spielten. Der Rückstand hielt sich lange in Grenzen. Erst vier Tore, zur Pause sechs Tore (12:18). Insbesondere Treffer von David Sauß und Dominic Kehl sorgten dafür, dass der OHC im Spiel blieb. Und trotz der 18 Gegentore sagte der Coach: „Die Abwehrleistung war ganz ordentlich.“

Nach dem Seitenwechsel wurde es aber schwieriger für den OHC. „Da haben wir die Ordnung verloren“, so Pahl. Es wurde auch eine Kraftfrage. Denn die Oranienburger traten nur mit zwölf Spielern an; Kapitän Robin Manderscheid, Kreisspieler Robert Stelzig und auch Christoph Genilke wirkten nicht mit. „Wenn du siehst, wie bei den Füchsen im Rückraum Nenadic, Tönnesen und Fäth gegen Vukovic, Drux und Wiede ersetzt werden, hast du es schwer“, sagt Christian Pahl. Lediglich seine Außenspieler konnte er tauschen. Die Rückraumspieler mussten fast durchspielen. Bereits in der 40. Minute führte Berlin mit zehn Toren (31:21). Gegen eine noch deutlichere Niederlage bäumten sich die Oberhavel-Kreisstädter bis zur 50. Minute auf, doch die Kraft fehlte am Ende. 41:26 für die Füchse lautete der Endstand.

Ein bisschen Spaß hätten die Oranienburger vor den nur 526 Zuschauern trotzdem gehabt. Und die Ex-Füchse in den Reihen des OHC trafen am Sonnabend besonders gern: Dominic Kehl (8), Nils Müller (6) und Dennis Schmöker (4). Bei den Berlinern netzten Fabian Wiede (10/7), Hans Lindberg (6) und Kent Tönnesen (6) am häufigsten ein.

Von Stefan Blumberg

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