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Pahl: „Wir werden für gar nichts belohnt“

3. Handball-Liga Pahl: „Wir werden für gar nichts belohnt“

Die Oranienburger Drittliga-Handballer verlieren knapp beim SV Mecklenburg Schwerin. Trainer Christian Pahl hadert danach mit dem Glück und einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen.

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In einigen Szenen fehlte dem OHC (in Grün) das Trefferglück.

Quelle: AM

Schwerin.
SV Mecklenburg Schwerin – Oranienburger HC 23:22 (11:11). OHC-Trainer Christian Pahl wirkte auf der Rückreise aus Schwerin zerknirscht. „Es hat heute ganz sicher nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern die glücklichere“, haderte er. Dabei habe sein Team vor allem im ersten Abschnitt eine taktisch disziplinierte Vorstellung geboten. Der OHC – nur mit elf Spielern nach Mecklenburg-Vorpommern gereist – ließ den Gegner nicht davonziehen. Nach einem Doppelpack von Dominic Kehl gingen die Gäste nach fast 13 Minuten sogar 5:4 in Führung – es sollte die einzige an diesem Nachmittag bleiben. Die zweite Hälfte war keine Minute alt, da kassierte Robert Stelzig eine Zwei-Minuten-Strafe. Auch OHC-Kapitän Robin Manderscheid und Dominic Kehl, mit neun Toren bester Oranienburger Werfer, kassierten Zeitstrafen. „Von den ersten elf Minuten der zweiten Halbzeit waren wir acht in Unterzahl“, berichtet Pahl. „Das bricht uns natürlich das Genick, weil wir nur zu tun hatten, Schwerin nicht vollends ziehen zu lassen.“ Trotzdem schufen sich die Gastgeber ein komfortables Polster (18:14, 20:16).

Nicht alle Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns konnte Christian Pahl nachvollziehen. „Es gab ein paar 50:50-Entscheidungen.“ Die Situation habe Schwerin in die Karten gespielt. „Und die haben das gnadenlos ausgenutzt.“ Sein Team habe in dieser Phase einige freie Würfe liegen lassen – und kam dennoch noch einmal ran. 21 Sekunden vor dem Ende traf Kehl zum Anschluss, das war’s aber. „Wir werden für gar nichts belohnt“, ärgert sich OHC-Coach Pahl. „Das ist enttäuschend.“ Am Ende müsse der Trainer seinen Schützlingen sogar ein Riesenkompliment machen. „Dafür, dass sie den Kopf nicht in den Sand gesteckt haben.“

Oranienburger HC: Szabo – Stelzig (5), Kählke (1), Bruck, Liedtke (1), Manderscheid (4), Müller, Kehl (9/3), Kleinert, Sauß (2), Krai

Von Christoph Brandhorst

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