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Saison-Halali beim Oranienburger HC

3. Handball-Liga Saison-Halali beim Oranienburger HC

Die Oranienburger Drittliga-Handballer wollen sich laut Trainer Christian Pahl mit „einem guten Gefühl“ in die Sommerpause verabschieden. Am Samstagabend steigt in der heimischen MBS-Arena gegen Flensburg/Handewitt II der Saisonausklang. Für vier Akteure endet dann die letzte Spielzeit beim OHC, sie sollen würdig verabschiedet werden.

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Kämpft noch um die Krone in der Torschützenliste: OHC-Rückraumspieler Dominic Kehl (rechts).

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Es gibt viele Gründe, sich noch einmal ins Zeug zu legen – auch wenn es der letzte Spieltag ist und der Oranienburger HC in der Tabelle der 3. Handball-Liga Nord jenseits von Gut und Böse steht und sich für die erste DHB-Pokalrunde qualifiziert hat. Bestenfalls könnte er mit einem Sieg gegen die SG Flensburg/Handewitt II noch zwei Plätze nach oben rutschen, auf Rang 7.

Trainer Christian Pahl zählt auf: „Wir wollten unbedingt ein ausgeglichenes Punktekonto erreichen. Das ist mit einem Unentschieden noch drin!“ Dann wollen die Oranienburger unbedingt den Sieg in der Torschützenliste erringen. Rückraumspieler Dominic Kehl liegt dort derzeit mit 226 auf Platz 1. Verfolger Wojciech Zydron (Usedom) erzielte am Donnerstag gegen die Füchse Berlin II 14 Tore, ist Kehl auf den Fersen (222). Außerdem: Der OHC verlor dreimal in Folge gegen Flensburg II. „Diese Serie wollen wir endlich beenden“, so der Coach. Er möchte sich mit seiner Mannschaft zudem von den Zuschauern erfolgreich aus der Saison verabschieden und mit einem „guten Gefühl in die Sommerpause gehen“.

Am Sonnabendabend werden auch Spieler verabschiedet: Ex-Kapitän Christian Ramm und Robert Kählke. Das stand schon länger fest (MAZ berichtete). Auch Moritz Bruck und Jonas Liedtke werden in der neuen Saison nicht mehr zum Kader gehören. Ihnen allen wird würdig „tschüs“ gesagt. Kählke und Liedtke sind gegen Flensburg II in der Anfangsformation gesetzt.

Während ein Quartett geht, hat ein Duo das erste Jahr OHC hinter sich. Der eine ist Rechtsaußen Nils Müller. Der ehemalige Füchse-Spieler sagt: „Ich bereue den Schritt nicht, zum OHC gegangen zu sein, weil ich sehr viel Spielzeit bekommen habe. Ich konnte meine Leistung verbessern und bin sehr zufrieden mit der Mannschaft – sportlich wie menschlich. Der Verein hat mir ermöglicht, meinen Beruf mit dem Sport zu verbinden.“ Auch David Sauß ist voll des Lobes: „Beim OHC bin ich in eine klasse Mannschaft mit einem jungen Trainer gekommen, welche sich als Team weiterentwickeln will und wird. Auch wenn die erste Herrenmannschaft vielleicht das Prunkstück des Vereins ist, so wäre das Projekt 3. Liga niemals ohne all die Mitglieder, Hilfsbereiten und tollen Zuschauer möglich, welche mich hier ebenfalls von Anfang an willkommen geheißen haben. Deshalb habe ich den Schritt, zum OHC zu wechseln, nie bereut!“

Beide Spieler entwickelten sich zu Leistungsträgern. Das werden sie gegen Flensburg erneut unter Beweis stellen wollen. Sie sind genauso mit dabei, wenn um 19 Uhr (!) in der MBS-Arena der Anpfiff ertönt, wie Robert Stelzig. Der 29-Jährige musste vor einer Woche passen (krank). In den vergangenen Tagen weilte er bei der Polizei-Nationalmannschaft. In einem Trainingslager bereitete sie sich auf die im Juni stattfindende Europameisterschaft vor.

Dass es für den OHC gegen die Fünftplatzierten Flensburger schwer wird, ist nicht von der Hand zu weisen. „Die haben ein richtig starkes Team beisammen“, schätzt Christian Pahl ein. Vor einer Woche gewannen die Norddeutschen gegen den Aufsteiger Dessau mit 35:30. Pahl: „Es gab in dieser Saison schon mal eine Mannschaft, die nach einem Sieg gegen Dessau gegen uns verloren hat …“ Bernburg hatte Anfang März mit 21:24 das Nachsehen.

Von Stefan Blumberg

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