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Saisoneröffnung von OHC und TuS

Handballer treffen auf Fußballer Saisoneröffnung von OHC und TuS

Tapetenwechsel für beide Seiten. Bei der gemeinsamen Veranstaltung zur Saisoneröffnung vom Handball-Drittligisten Oranienburger HC und Fußball-Brandenburgligisten TuS Sachsenhausen durften beide Teams je eine halbe Stunde in ihrer Paradedisziplin antreten. Die Vereine nutzten die Gelegenheit auch, um ihre Neuzugänge zu präsentieren.

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OHC-Neuzugang freut sich auf Melsungen

Zum ersten Mal gemeinsam auf dem Hallenparkett: die Drittliga-Handballer vom Oranienburger HC und die Brandenburgliga-Kicker des TuS Sachsenhausen.

Quelle: Stefan Blumberg

Oranienburg. „Das ist der Silvio Heinevetter vom TuS Sachsenhausen“, sagte Christian Pahl, Trainer des Handball-Drittligisten Oranienburger HC, anerkennend. Gerade lag Nick Schrobback wieder quer in der Luft, um einen heranfliegenden Handball abzuwehren. Beim gemeinsamen Saisonauftakt des OHC und des Fußball-Brandenburgligisten TuS Sachsenhausen durften am Montagabend im Oranienburger HBI-Sportforum beide Teams je 30 Minuten in ihren Paradedisziplinen gegeneinander antreten. Der Spaß stand dabei im Vordergrund. Die Veranstaltung nutzten beide Clubs auch, um ihre Neuen zu präsentieren.

Nick Schrobback gehört dazu. Der Torhüter wechselt vom Stadtrivalen Oranienburger FC zurück ins Elgora-Stadion. „Wir haben mit Steve Jarling einen hervorragenden jungen Keeper, aber wir wollten ihm einen erfahrenen Mann zur Seite stellen“, erklärt TuS-Manager Stephan Jung. „Nick hat als Kind beim TuS angefangen und hier auch schon bei den Männern gespielt. Er ist der ideale Mann.“ Für die Offensive holten Jung und Trainer Oliver Richter außerdem Robert Redlin und Steven Nowark vom FC 98 Hennigsdorf zum TuS. „Wir gehen aber auch den jungen Weg weiter“, betont der Manager. Ein Zeichen dafür sei die Verpflichtung des 19-jährigen Edgard Kordecki fürs Mittelfeld. Der Youngster begann einst beim TuS, ging dann auf die Sportschule und kickte zuletzt für die U 19 des FC Energie Cottbus in der A-Jugend-Bundesliga. Auch mit Steven Jahn, der schon im Laufe der Rückrunde zur Mannschaft stieß, will Trainer Richter weiterarbeiten.

TuS-Kapitän Thomas Boden kann auch mit dem Handball umgehen

TuS-Kapitän Thomas Boden kann auch mit dem Handball umgehen.

Quelle: Christoph Brandhorst

Dessen Team hatte im fußballerischen Vergleich zunächst Mühe gegen Pahls Handballer. Als Rechtsaußen Nils Müller zum zwischenzeitlichen 1:1 traf, hielt es keinen mehr auf der OHC-Bank. „Die waren überraschend gut am Ball und haben sogar ein paar Kunststückchen gezeigt“, lobte TuS-Torjäger Andor Müller. Trotz der 1:4-Niederlage war es am Ende ein lohnenswerter Tapetenwechsel für Pahls Schützlinge. In Sachen Stellungsspiel und Raumordnung sei so eine Fußball-Einheit auch für die Handballer nützlich, so der Coach.

Dass die Brandenburgliga-Kicker auch mit dem kleinen Ball umgehen können, bewiesen sie im anschließenden 30-minütigen Handballspiel – allerdings wurden die Mannschaften dafür gemischt. „Da haben sich einige Spieler für den OHC empfohlen, da müssen wir mal mit dem TuS verhandeln“, scherzte OHC-Präsident Thomas Stahlberg. Und Christian Pahl fügte hinzu: „Ich habe schon untalentiertere Handballer gesehen.“ Dafür, dass Fußballern das Spiel mit der Hand naturgemäß nicht liege, hätten sich die Sachsenhausener ordentlich verkauft. Pahls Auswahl siegte 13:8 – auch wenn nicht alles klappte. TuS-Verteidiger Robert Wiesner versuchte sich beim Stand von 8:4 an einem Heber vom Siebenmeterpunkt – drüber. Andor Müller wollte den Ball gar sehenswert hinter dem Rücken passen – „hat nicht geklappt“, kommentierte er selbst. „Aber es hat trotzdem richtig Spaß gemacht. Das sollte man wiederholen“, so Müller weiter.

OHC-Neuzugang aus Gummersbach

OHC-Neuzugang aus Gummersbach: Ioannis Fraggis.

Quelle: Christoph Brandhorst

Besser machten es die Spezialisten vom OHC. Zu denen gehören nun auch der Grieche Ioannis Fraggis. Der 23-jährige Rechtsaußen wechselt aus der 3. Liga West vom VfL Gummersbach nach Oberhavel. Im September erhält außerdem Hüseyin Öksüz seine Spielberechtigung. Der Türke trainiert bereits seit fast einem Jahr bei den Oranienburgern mit. Aufgrund der sonst fällig gewordenen Ablöse für den internationalen Verbandswechsel musste er warten.

Von Christoph Brandhorst

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