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Spektakel bei 25. Liebenwalder Handballtagen

Jubiläumsauflage Spektakel bei 25. Liebenwalder Handballtagen

32 Mannschaften hatten zugesagt und waren auch gekommen, um zu gratulieren. Die Liebenwalder Handballtage, das traditionelle Rasenturnier auf der Anlage am Mühlensee, feierten ihr 25-jähriges Bestehen. Für die TSG Liebenwalde ist die Veranstaltung ein Projekt, bei dem alle im Verein kräftig mit anpacken.

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Dynamo und Zehdenick liefern Fußball-Party

Das Männerteam der TSG Liebenwalde, um Mark Fledrich (am Ball), landete auf Rang 5.

Quelle: Robert Roeske

Liebenwalde. „Hallenschuhe?“ Florian Christahl lacht. „Nee, das ist keine gute Idee. Das habe ich einmal gemacht und daraus gelernt. Auf Rasen spielt es sich am besten mit etwas Profil unter der Sohle.“ Der Liebenwalder muss es wissen, war er bereits zum fünften Mal bei den Handballtagen dabei. „Dieses Turnier ist einfach nur geil, es ist ein großes Treffen der Handballfamilie und vereint Sport und Spaß.“

Zur 25. Auflage reisten 32 Mannschaften aus acht Bundesländern nach Liebenwalde – so viele waren es noch nie. Gespielt wurde auf dem Grün des Fußballplatzes, das Areal daneben verwandelte sich in ein Zeltlager. „Das gehört hier dazu. Zelten, Sport, Musik. Das hat Festivalcharakter“, bemerkte Max Bachmann, der einige Jahre beim OHC in der dritten Liga spielte und sich unter die Teilnehmer mischte. Er war zum zweiten Mal dabei und zeigte sich vom sportlichen Niveau der Veranstaltung angetan: „Für ein Spaßturnier ist das Level hoch.“ Nur eine unschöne Aktion gab es während des zweitägigen Turniers: Die Grünheider Männer wurden ausgeschlossen. Sie hatten sich abseits des Platzes daneben benommen – trotz mehrfacher Verwarnung.

Das der Ehrgeiz auch nach durchtanzten Nächten nicht verschwindet, betonte Mario Strich. „Wenn die Jungs auf dem Feld stehen, dann wollen sie auch gewinnen. Ganz egal, wie kurz die Nacht war.“ Strich betreute die beiden männlichen OHC-Vertretungen „Dynamo Dosenbier“ und „HC 2 Promille“. „Vorgaben gab es aber keine, die Jungs sollten Spaß haben und sich nicht verletzen.“ Dem schloss sich OHC-Küken Lara Raasch an. „Für mich ist es eine gute Gelegenheit, mal in den Frauenbereich hineinzuschnuppern. Keiner ist einem hier böse, wenn mal ein Fehler passiert“, sagte die 13-Jährige, die mit dem Team „Sommermix“ – zu dem Mädels vom SV Eichstädt, Oranienburger HC, TSG Liebenwalde und Finowfurter SV zählen – erfolgreich den Titel bei den Frauen verteidigte. In der Neuauflage des Vorjahresfinals gegen Altenerding gab es einen 10:6-Erfolg.

Bei allem Spaß hatte die ausrichtende TSG Liebenwalde einen riesigen Berg Arbeit zu stemmen. „Der ganze Verein packt mit an, jeder hat eine Aufgabe“, bemerkte Isabella Giese, die vor 17 Jahren über das Rasenturnier zum Handballsport kam und seitdem etliche Male dabei war. „Es ist eine schöne Tradition. Ist doch klar, dass wir Melli und Eve unterstützen.“ Melli und Eve, das sind Melanie Henke und Evelyn Schroeter. Bei ihnen liefen alle Fäden zusammen. Eine lange Vorbereitung, dann drei Tage Dauerbelastung mit wenig Schlaf und immer neuen Herausforderungen. Warum der ganze Stress? „Ich möchte, dass die Leute das Turnier heute genau so genießen können, wie ich es früher getan habe“, sagt Schroeter. Viele Teilnehmer hätten bereits ihr Kommen für das nächste Jahr angekündigt. Auch Florian Christahl wird dabei sein. „Ist doch Ehrensache. Ich richte meinen Urlaub danach aus, schließlich brauchen wir nach den Handballtagen alle erstmal eine Pause.“

Von Torsten Weigel

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